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Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

★★★☆☆·3.6.2002·Kommentare:  8

10 Jahre nach den Ereignissen, die sich in Episode I zugetragen haben, herrscht eine Zeit der Unruhe in der Galaxis. Immer mehr Planeten treten aus der Republik aus und machen es so Kanzler Palpatine (Ian McDiarmid) schwer das Reich zusammenzuhalten. Zu allem Unglück, wird auf Senatorin Amidala (Natalie Portman) auch noch ein Attentat verübt, welches aber mißlingt. Daraufhin werden ihr Anakin Skywalker (Hayden Christensen) und Obi Wan Kenobi (Ewan McGregor) als Leibwächter zugeteilt. Während Anakin Amidala beschützt und ihr dabei seine Gefühle für sie offenbart, versucht Obi Wan die Drahtzieher des Attentats ausfindig zu machen und kommt so einer großen Verschwörung auf die Spur …

George Lucas hat versprochen die Fehler, welche er in Episode I begangen hat, mit Episode II wieder gut zu machen. Trotzdem leidet der neueste Teil der Star Wars-Saga an denselben Krankheiten wie sein Vorgänger. Das hohe Tempo des Films ermöglicht es den Zuschauern nicht sich mit den wunderbaren Schauplätzen vertraut zu machen. Keine einzige Einstellung wurde darauf verschwendet uns die Details von George Lucas' Welt näherzubringen. Stattdessen agieren ständig die Hauptdarsteller im Blickfeld der Kamera und hetzen durch so manch überflüssige Dialogzeile.

Die hochgepriesene Liebesgeschichte, welche Episode II dramaturgisch bereichern sollte, wurde leider plump und unglaubwürdig umgesetzt. Anakins Annäherungsversuche treiben einem die Schamesröte ins Gesicht und man beginnt sich zu fragen, wie Luke Skywalker und Prinzessin Leia jemals das Licht der Welt erblicken konnten.

Seltsam erscheint auch die Tatsache, dass der von weisen Jedi-Rittern ausgebildete Anakin keine Ahnung von simplen politischen Prinzipen hat und es mit seiner naiven Vorschlaghammer-Romantik trotzdem noch schafft Senatorin Amidalas Herz zu erobern. Aber gut, vielleicht war das »vor langer, langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie« noch einfacher.

Trotz all dieser Schwächen, gibt es einige Momente die vielen Fans mit Sicherheit in Erinnerung bleiben werden: Wenn Yoda das Lichtschwert schwingt oder C-3POs Kopf auf den Schultern eines Kampfdroiden gegen die Jedi-Ritter in die Schlacht zieht wird einem richtig warm ums Herz.

Alles in allem ist Episode II aber nur ein großer Schritt für George Lucas und ein kleiner für die Zuschauer.

3.5 von 5 Sternen

Infos

Originaltitel:
»Star Wars: Episode II – Attack of the Clones«, USA 2002, 143 Minuten

Credits:
Regie: George Lucas, Musik: John Williams, Darsteller: Hayden Christensen, Natalie Portman, Ewan McGregor, Ian McDiarmid, Christpher Lee, Samuel L. Jackson, Kenny Baker, Anthony Daniels, …

Einige Fotos von der Mitternachtspremiere im Wiener Apollo-Kino:


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8 Kommentare

#1 von Kerstin am 5.6.2002, 13:19 Uhr

supersüsse Roboter da auf der Star-Wars Premiere. Würd gern die Adressen wissen um in »Kontakt« zu treten. [STÖHN]

#2 von Benedikt am 5.6.2002, 16:35 Uhr

Liebe Kerstin, wer soll dein Herzblatt sein?
Der große, vergoldete C-3PO, der zu jeder Tages- und Nachtzeit für ein Gespräch zu haben ist oder der liebe kleine R2-D2, der dich mit seinen vielen technischen Features glücklich machen kann. Jetzt mußt du dich entscheiden!

*g*

#3 von leicht zu erraten am 5.6.2002, 19:42 Uhr

tja lieber ben, deine frage warum die süße prinzessin sich dieses süßholzrasplers doch noch erbarmt hat ist ganz einfach zu beantworten: unter gottes sonne vegetieren einfach zu wenig annehmbare männer; die auswahl is klein; und wenn`s dann noch so ein Prachtexemplar wie dieser kanadier is dann kann der eigentlich reden was er will, denn dazu is er sowieso nicht da.

lg

#4 von Benedikt am 5.6.2002, 23:21 Uhr

tja lieber ben, deine frage warum die süße prinzessin sich dieses süßholzrasplers doch noch erbarmt hat ist ganz einfach zu beantworten: unter gottes sonne vegetieren einfach zu wenig annehmbare männer; die auswahl is klein;
und wenn`s dann noch so ein Prachtexemplar wie dieser kanadier is dann kann der eigentlich reden was er will, denn dazu is er sowieso nicht da.

Wenn ich das richtig interpretiere, dann verstehe ich nicht, warum Anakin nur 2 Kinder hat. *fg*
Oder werden die Teile 7bis 9 vielleicht doch noch verfilmt und uns mit weiteren, schockierenden Verwandschaftsverhältnissen überraschen?

#5 von Hubz am 8.6.2002, 11:13 Uhr

Hi,

immerhin bin ich diesmal nicht im Kino eingschlafen wie bei Episode 1.

Sonst kann ich zu dem Film nicht viel sagen :>

Ach ja, für die Star Wars freaks: Probierts das Spiel »Jedi Knight II« aus. Nette Grafik, nettes Gameplay.

bb

#6 von stefan am 8.6.2002, 13:28 Uhr

Also die »romantischen« Szenen erinnern irgendwie an schlechte Sissi-Filme.

Vorschlag für eine Textänderung bei der Wiesenszene:
FRANZ: »Ach Sissi, de kühe san aber ganz schön gwachsen, seit wir des letzte Mal da herobn woarn!«
*gg*

#7 von Otto am 10.6.2002, 20:12 Uhr

Hallo Ben, sehr geehrtes Forum
Ja, ich habe den Film auch gesehen und habe einige neue Erkenntnisse gewonnen. Jetzt weiss ich, dass es auch Jedi Kriegerinnen gegeben hat (wenn ich mich in dem Getümmel nicht verschaut habe). Aber wie gesagt, die Betonung liegt auf »gegeben hat«, weil nach dem Gemetzel in Episode zwei dürften sie alle ausgerottet worden sein.
Ich glaube hinter der Maske von Joda steckte doch Jackie Chan.
Dieser Anakin Skywalker ist ein derart arroganter Schnösel, dass man glauben könnte, der Schauspieler ist wirklich so - gute schauspielerische Leistung (eben, ausser er ist wirklich so…)
Das wärs fürs Erste
Ausserdem wünsch ich dir lieber Ben noch alles Gute zum Geburtstag und hoffe, wir sehen uns wieder einmal

#8 von Benedikt am 11.6.2002, 15:04 Uhr

Ich glaube hinter der Maske von Joda steckte doch Jackie Chan.

Entweder der oder Tom Cruise. *g*

Ausserdem wünsch ich dir lieber Ben noch alles Gute zum Geburtstag und hoffe, wir sehen uns wieder einmal

Das hoffe ich auch! Danke für die Glückwünsche!!


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