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Star Trek: Nemesis

★☆☆☆☆·21.1.2003·Kommentare:  5

Weil sie mit einem Klon von Captain Picard (Patrick Stewart) den perfekten Spion in die Föderation einschleusen könnten, beschließen die Romulaner einen solchen zu schaffen. Das Projekt wird jedoch bald aus Sicherheitsgründen eingestellt und der bereits reproduzierte Picard alias Shinzon (Tom Hardy) in seinen jungen Jahren auf einen Mond verbannt. Auf diesem wird er gemeinsam mit den unterdrückten Remanern zur Arbeit in den Minen gezwungen. Shinzon sinnt auf Rache und sein menschliches Vorbild soll ihm dabei als Mittel zum Zweck dienen …

Bei dieser Produktion ist so einiges schiefgegangen. Abgesehen von den Schwächen der Handlung - es ist zum Beispiel völlig unklar, warum der von Romulanern gepeinigte Shinzon die Menschheit vernichten will - ist Star Trek: Nemesis auch noch relativ langweilig und bietet keinerlei Innovation. So gibt es wieder dieselben unglaubwürdigen Phasergefechte auf den Gängen, bei denen nie zuvor gesehene Besatzungsmitglieder ums Leben kommen, die Hauptcharaktere aber auch Beschuss aus wenigen Metern Entfernung ohne Kratzer überstehen. An den Haaren herbeigezogene Storyelemente verwirren ebenso wie die Fehlinterpretation verschiedener Charaktere und Rassen des Star Trek Universums. Ein Nachbau des Androiden Data wird beispielsweise auf einem Fremden Planeten als Köder ausgelegt, nur um eine unwichtige Action-Sequenz zu rechtfertigen. Die intriganten und hinterlistigen Romulaner lassen sich plötzlich von einem menschlichen Klon unterjochen und der mächtige Klingone Worf zuckt wie ein kleines Schulmädchen zusammen, als ein Androidenarm nach ihm greift.

Selbst wenn man über diese Fehler hinwegsieht, so bleibt am Ende nur noch unterdurchschnittliche und unspannende Science-Fiction übrig.

1.5 von 5 Sternen

Infos

Originaltitel:
»Star Trek: Nemesis«, USA 2002, 116 Minuten

Credits:
Regie: Stuart Baird, Kamera: Jeffrey L. Kimball, Schnitt: Dallas Puett, Musik: Jerry Goldsmith, Drehbuch: John Logan, Darsteller: Patrick Stewart, Jonathan Frakes, Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn, Gates McFadden, Marina Sirtis, Ron Perlman, Tom Hardy, …


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5 Kommentare

#1 von gernot am 22.1.2003, 11:38 Uhr

Danke für den Kommentar Ben, das erspart mir mind 7 Euro.
Ich kanns nur immer wiederholen, der beste StarTrek Fil ist eindeutig der mit den alten Schauspielern in dem Gefängnis am Eisplaneten, wo ich glaub Scotti wars dem Aussreirdischen auf die Kniescheibe tritt und… den Rest wissen eingefleischte Trekkies sowieso.
Aber welcher Teil war das nochmal?
MFG gernot

#2 von Benedikt am 22.1.2003, 15:01 Uhr

Du meinst Star Trek VI: Das unentdeckte Land.
Den habe ich damals sogar im Kino gesehen, was auch schon wieder über zehn Jahre her ist. Hey, warst du da vielleicht auch mit?

#3 von gernot am 22.1.2003, 19:24 Uhr

na das enttäuscht mich aber das du das nicht mehr weißt. Ja du ich und der stocki noch im aten kino in krems (saal c) glaub ich. Da waren wir fast allein im ganzen kinosaal

Na gut das gedächtnis lässt im alter nach, geht mir nicht anders 🙂

#4 von Benedikt am 23.1.2003, 10:43 Uhr

na das enttäuscht mich aber das du das nicht mehr weißt. Ja du ich und der stocki noch im aten kino in krems (saal c) glaub ich. Da waren wir fast allein im ganzen kinosaal

Jetzt, wo du es so detailliert beschreibst, ist meine Erinnerung wieder komplett. 😉

Na gut das gedächtnis lässt im alter nach, geht mir nicht anders 🙂

Sag sowas bitte nicht schon jetzt! *g*

#5 von Lightsaber am 23.1.2003, 17:20 Uhr

Tja, was soll man dazu noch sagen, außer dass dieser Film wirklich eine herbe Enttäuschung ist für alle Science Fiction Fans. Vielleicht wäre der Film ja besser und vor allem spannender geworden, wenn die Enterprise zufällig ein Warp-Gate ins Star Wars Universum gefunden hätte. Da geht schließlich momentan noch richtig die Post ab in den Klonkriegen. Das würde ich echt mal interessant finden, wie sich die Enterprise so gegen einen Sternenzerstörer machen würde. Das wäre dann endlich mal wieder eine echte Herausforderung 😉


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