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Eurovision Song Contest 2003

24.5.2003·Kommentare:  0

Ist jemandem aufgefallen, dass sich die Kostüme der Teilnehmer seit 1970 überhaupt nicht verändert haben? Das Gleiche gilt übrigens für die Bühne, die belanglosen Texte und die teilweise mörderischen Melodien, die bei mir auf manche Körperteile den gleichen Effekt haben wie Heavy-Metal oder Eiswasser. Hoffentlich bekomme ich heute keine Albträume, denn so manche »Sängerin« erinnert eher an eine fleischgewordene Stephen King-Kreation als an einen Star, der sein Land vertritt. Womit wir beim deutschen Beitrag wären: Hatten da die Teletubbies nicht einen Gastauftritt als Hintergrundtänzer? Wie dem auch sei, zumindest bei der sexuellen Ausrichtung der männlichen Teilnehmer dürfte klar sein, dass Skandale mit weiblichen »Backgroundperformern« ausgeschlossen sind. Aber wen interessiert das eigentlich? Alf Poier und Tatu sicher nicht, denn deren skandalöse Art und Weise ist im Angesicht des Rampenlichts ebenso verschwunden wie der der allseits beliebte Kommentar von Stermann und Grissemann, der wahrscheinlich aufgrund von Desinteresse seitens der Moderatoren eingestellt wurde. Alles hat einmal ein Ende, nur das vom Song Contest ist noch nicht in Sicht.

Stellt sich nur noch die Frage, warum ich mir diese Show antue. Nun, das ist wohl wie mit Comedy-Serien ohne Hintergrundlachen: trotz komödiantischen Potenzials sind sie einfach nicht lustig. Aber das bemerkt man erst, wenn es zu spät ist.



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