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Dawn of the Dead

★★★★☆·19.4.2004·Kommentare:  2

Ein unbekanntes Virus, das weltweit um sich wütet, verwandelt seine Opfer in blutrünstige Zombies. Die letzten nicht infizierten Bewohner (Sarah Polley, Ving Rhames, …) einer amerikanischen Kleinstadt verschanzen sich im örtlichen Einkaufszentrum und kämpfen um ihr Überleben …

Wenn das erste Gespräch, das ein Ehepaar nach der Arbeit miteinander führt, von dem Postboten handelt, der »trotz schöner Stimme« aus der Superstar-Show gewählt wurde, weiß man: dieses Städtchen hat eine Horde Zombies verdient. Und wenn beim anschließenden Vorspann, welcher in verrauschten Videoclips die weltweiten Auswirkungen des Virus wiedergibt, Johnny Cash seinen letzten Song The Man Comes Around anstimmt, weiß man: es wird cool. Dieser Film ist so brutal und absurd, das dem Zuschauer als einziger Ausweg nur das Lachen bleibt. So gesehen ist Dawn of the Dead ein wirklich komischer Film, der bis zum Schluß spannend ist und dessen gelungener Vor- und Abspann allein schon das Kinoticket wert sind.

spannende Hölle auf Erden 4.5 von 5 Sternen

Detaillierte Infos zu Dawn of the Dead gibt es in der Internet Movie Database (IMDb).



2 Kommentare

#1 von Georg am 30.4.2004, 14:39 Uhr

Sessesmarandjosef! So ein Trauerg'spü! 🙁 Neuinterpretation schön und gut, aber mit dem Original hat der gerade mal den den Virus, den Supermarkt und eine einzige Textzeile (die gleichzeitig auch der einzige Anflug von Subtilität ist - leider komplett deplatziert) gemein. Netter PR-Gag, der Titel!
Wenn das eine Neuinterpretation sein soll, dann hat der Herr Snyder nicht mal ansatzweise begriffen, worum es in Romeros Vorlage gegangen ist. Danny Boyle schon und der war auch gleich so frei und hat sich einen eigenen Namen ausgedacht und ist nicht mit dem von jemand anders hausieren gegangen. 😉

#2 von Benedikt am 30.4.2004, 18:20 Uhr

Sessesmarandjosef! So ein Trauerg'spü! 🙁 Neuinterpretation schön und gut, aber mit dem Original hat der gerade mal den den Virus, den Supermarkt und eine einzige Textzeile (die gleichzeitig auch der einzige Anflug von Subtilität ist - leider komplett deplatziert) gemein. Netter PR-Gag, der Titel!

Die sozialkritischen Aspekte des Originals (und selbst das war als Nachfolger von Night of the Living Dead (1968) in dieser Hinsicht schon »oberflächlicher«) mögen in diesem Remake größtenteils weggefallen sein, gut inszeniert ist es meiner Meinung nach trotzdem.

Wenn das eine Neuinterpretation sein soll, dann hat der Herr Snyder nicht mal ansatzweise begriffen, worum es in Romeros Vorlage gegangen ist.

Ich glaube, der Regisseur hat schon begriffen worum es im Original ging, konzentriert hat er sich aber auf andere Schwerpunkte und das ist in einer Neuauflage bzw. Interpretation ja durchaus angebracht.

Danny Boyle schon und der war auch gleich so frei und hat sich einen eigenen Namen ausgedacht und ist nicht mit dem von jemand anders hausieren gegangen. 😉

Da stimme ich zu. In meinen Augen ist 28 Tage später der bessere Film weil innovativer und tiefgründiger.


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