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Kritik: »Das Phantom der Oper«

Spoilerfrei·2 / 5Sterne·21.12.2004·Kommentare:  0

Schon als Kind dachte ich mir bei Tschitti Tschitti Bäng Bäng immer: »OK, ich hab’s begriffen. Jetzt hört auf zu singen und macht weiter!« Musicals eignen sich meiner Meinung nach einfach nicht gut zum Geschichten erzählen und die Kinoversion von Das Phantom der Oper macht da keine Ausnahme. Wenn jeder Handlungsschritt in ein mehrminütiges Ständchen verpackt wird und sich die Geschichte somit kaugummiartig in die Länge zieht, stellt sich schnell Langeweile ein. Dabei wären Ausstattung und Inszenierung gar nicht so schlecht, wenn auch nicht unbedingt originell. Die Entscheidung von Regisseur Joel Schumacher, das urpsrüngliche Stück 1:1 auf die Leinwand zu transportieren bleibt nämlich fraglich. Denn anders als Baz Luhrmanns Romeo & Julia, welches das zugrundeliegende Werk visuell auf einen moderne Ebene hob und ganz neues Publikum ansprach, wird das Phantom wohl nur Fans des Musicals ins Kino locken. Das würde auch meinen Verdacht bestätigen, dass unsere Vorstellung hauptsächlich von kichernden Gesangsausbildungsmädels besucht wurde.

Schlaflied 2 von 5 Sternen


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