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Besser leben

12.5.2005·Kommentare:  8

Von all den Ratschlägen und Gleichnissen, die mir zu »Ausbalancierung« meines Lebens nahegelegt wurden, fand ich folgende Geschichte am Interessantesten:

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr grossen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig »ja«.

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

Als das Lachen langsam nachliess, sagte der Professor:

Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre.

Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto.

Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.

Der Professor fuhr fort:

Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte:

Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen.

Und was jetzt?

Nachdem man über die Geschichte eingehend nachgedacht hat, stellt sich natürlich die Frage, welche Dinge im Leben nun Golfbälle, Kieselsteine und Sand sein sollten. Das muss zwar jeder für sich selbst herausfinden, aber es gibt ein kostenloses Service, das sich hervorragend für die Organisation dieser Kategorien eignet: Backpack.

Auf dieser Website kann sich jeder ein kostenloses Konto anlegen und dann für jede der Kategorien (Golfbälle, Kieselsteine, Sand) eine Seite (»Page«) erstellen. In diese kann man dann – je nach Priorität – seine To-Do-Listen eintragen.

Wem diese Verbesserung seiner Lebensqualität noch nicht genug ist, kann auch noch die »10 Dinge für ein längeres Leben« in seine Backpack-Seite integrieren. Lebt lang und erfolgreich!



8 Kommentare

#1 von Gernot am 12.5.2005, 11:21 Uhr

coole Story.

Apropos Golfbälle: Morgen Früstück?

#2 von Benedikt am 12.5.2005, 12:25 Uhr

Ja, das Frühstück ist auf jeden Fall ein Golfball. Morgen habe ich allerdings um 10 Uhr eine LVA mit Anwesenheitspflicht (noch ein Golfball). Wenn, dann müssten wir uns früher treffen. Wann und wo?

#3 von Gernot am 12.5.2005, 15:27 Uhr

8:30
Nelson?

Ha jetzt weiß es jeder, dann kommen wieder die Groupies 😉

#4 von Benedikt am 12.5.2005, 16:26 Uhr

Oh Mann, ich hol schon mal meine Autogrammkarten raus. 🙂

#5 von Gernot am 13.5.2005, 10:52 Uhr

Hey! du hast meinen Test123 Eintrag gelöscht. ZENSUR

#6 von Benedikt am 13.5.2005, 15:24 Uhr

Ja, willkommen im Benedikt-Land. 😉

Nein, ich hab ihn nur gelöscht damit sich sonst keiner wundert, was das soll. Jetzt hat sich die Ganze Sache natürlich etwas verkompliziert …

Zur Erklärung für alle anderen: Gernot wollte die neue E-Mail-Benachrichtigung bei den Kommentaren testen *zwinkerzwinker*. Jeder von euch kann sich nun bei neuen Kommentaren benachrichtigen lassen. Einfach über dem »Kommentar abgeben«-Knopf das Kästchen für Benachrichtigungen markieren.

#7 von Wolfi am 17.5.2005, 17:45 Uhr

Später stellte der Professor einen leeren Topf ins Wasser, worauf er umkippte. Dann füllte er Golfbälle, Kieselsteine und Sand in den Topf, sodass dieser etwa zur Hälfte im Wasser versunken war und in stabiler Lage schwomm. Dann füllte er den Topf mit Bier voll, und er versank im Wasser. Darauf fragte einer der StudentINNEN: Oida was wüssst ? Darauf sagte der Professor: Hätte man die Golfbälle rausgenommen könnte man mehr Bier trinken.

#8 von Benedikt am 17.5.2005, 18:44 Uhr

Wolfi – Kannst du solche Aussagen als Ernährungswissenschaftler überhaupt verantworten?


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