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Fantastic Four

★★☆☆☆·20.7.2005·Kommentare:  0

Trotz des eher uninteressanten Trailers, legt »Fantastic Four« einen guten Start hin. Flottes Tempo, interessante Charaktere und Witz lassen auf mehr hoffen. Doch sobald die Helden in den Besitz ihrer Superkräfte gelangt sind, geht es nur noch bergab.

Problem Nummer eins sind die übernatürlichen Fähigkeiten der Helden. Anstatt damit Bösewichte zu bekämpfen versuchen die vier die meiste Zeit über, ihre ungewollten Gaben wieder loszuwerden. So entwickelt sich die Geschichte äußerst zäh und obwohl es einen Bösewicht gibt, tritt das Helden-Quartett erst am Ende gegen ihn an. Interessante Einsatzgebiete für die verschiedenen Superkräfte fehlen ebenfalls. Jessica Albas Figur Sue Storm könnte zum Beispiel die ganze Zeit über unsichtbar bleiben – ihr Charakter wird kaum gebraucht, ihre Fähigkeit sich unsichtbar zu machen erst recht nicht.

Über die mitunter mangelfhaften Spezialeffekte könnte man ja noch hinwegsehen, nicht aber über den Steinkörper von Ben (Michael Chiklis). Wenn dieser nämlich seinen Kopf bewegt, drückt sich das Kostüm an kritischen Stellen wie Gummi zusammen. So wirkt dann auch der gesamte Charakter eher wie ein riesiger Radiergummi als ein Wesen aus Stein. Dasselbe gilt für dessen Eigenschaften: Einerseits plumpst Ben wie ein Stein in ein Swimmingpool, andererseits wird er bei dessen Bruch mühelos von einer Welle hinweggespült. Natürlich geht es bei einer Comicverfilmung nicht um Realitätsnähe, aber wenn ein Film seine eigenen Gesetze bricht, ist die Glaubwürdigkeit dahin und ein Großteil der Atmosphäre verschenkt.

großteils Pixelschrott 2 von 5 Sternen

Trailer, Internet Movie Database (IMDb)



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