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MacBook – Akku tot

19.2.2007·Kommentare:  4

Menüleisten-Symbol: Das X des Todes.
Das X des Todes

»Jetzt ist schon wieder was passiert«, würde Wolf Haas schreiben. Und langsam glaube ich, dass meine Erlebnisse mit Apple tatsächlich filmreif sind. Möglicherweise bin ich bereits der Hauptdarsteller in einer von Apple initiierten Truman-Show, mit mir in der Hauptrolle. Um es kurz zu machen: Mein MacBook-Akku ist tot.

Die empfohlenen Placebos wie Akku aus- und wieder einbauen und SMC zurücksetzen haben erwartungsgemäß nichts gebracht. Jetzt heißt es wieder AppleCare anrufen und zu McShark spazieren.

Tja, der Tanz geht weiter – musikalisch empfehle ich dazu The Who.

Update: Die Servicemitarbeiterin bei AppleCare war sehr freundlich, hilfsbereit und entgegenkommend (und merkte in einem bemitleidenden Ton sogar an, dass ich schon sechs Fälle in meiner AppleCare-Akte habe). Fazit: Apple schickt mir einen neuen Akku.

Update #2: Der Akku kam gleich am nächsten Tag an. Soweit scheint alles zu funktionieren. Ich überleg mir ernsthaft einen AppleCare-Protection-Plan zuzulegen.


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4 Kommentare

#1 von funkmaster am 19.2.2007, 10:57 Uhr

Tja, wieder bleibt mir nichts Anderes als mein Mitleid zu bekunden. Wobei ich fasziniert bin, dass dafür ein Zeichen auf der Anzeige gibt. Ist das ein Apple-Special?

#2 von Benedikt am 19.2.2007, 11:14 Uhr

Normalerweise wird im Symbol der restliche Kapazität des Akkus angezeigt. Wenn der Akku nicht erkannt wird, kommt das X. Sollte aber eigentlich bei jedem Notebook der Fall sein. Bei Windows wirst du rechts unten irgendein entsprechendes Symbol haben.

#3 von Heinz am 30.4.2007, 10:37 Uhr

Mein MacBook hat mittlerweile den dritten Akku und in 8 Monaten 4 Einträge in der Service-Datenbank von Gravis verursacht. Erst die HeatSnyc, dann drei Mal der Akku. Hätte das Gerät keine Garantie, müsste ich mit den monatlichen Kosten eine Kleinwagens rechnen, um reibungslos arbeiten zu können. Schön ist dabei, dass echte Mac-Anhänger durch nichts zu erschüttern sind, wissen sie doch genau: Mac-Stress ist qualitativ immer noch cooler, markenbewusster und damit besser, als jeder mögliche Stress mit einem dieser seltsamen Geräte, die sich ebenfalls Computer nennen, aber kein Apple-Logo vorweisen können.
(Gleiches gilt natürlich für iTunes: Darüber zu meckern, dass ich meine gekaufte Musik erst nach einem Tag suchen mittels illegaler Software auf meinem Handy hören kann - das macht man nicht. Man kauft sich mal eben einen iPod…)
Ich finde Apple durchaus schick und an einigen Stellen auch besser als Windows. Trotzdem hatte ich noch nie so viel Stress mit einem PC wie mit meinem Mac und kann den iTunes-Store und seine DRM-Politik nur als Frechheit empfinden. Unterm Strich ein leichtes Plus für Windows und die PC-Welt.

#4 von Benedikt am 30.4.2007, 12:10 Uhr

Was die Apple-Hardware betrifft kann ich dir nur zustimmen. Ich musste mit einem Rechner noch nie so oft zur Reparatur wie mit meinem MacBook.

Was DRM betrifft stimm ich dir nur teilweise zu. Klar, DRM ist nervig. Aber Plus für die Windows-Welt? Die Scherereien hast du dort genauso. Und immerhin war Apple die erste Firma, die angekündigt hat, Musik eines großen Labels (EMI) ohne DRM zu verkaufen (sollte ab Mai der Fall sein). Hier sehe ich die Schuld eindeutig bei der Musikindustrie. Dass die verschiedenen DRM-Systeme (PlaysForSure, DRM für Zune, Apple FairPlay) untereinander nicht kompatibel sind ist natürlich eine andere Sache. Das kann wohl nur als strategische Entscheidung der jeweiligen Firmen (also Microsoft und Apple) gewertet werden. Hauptleidtragende sind hier wieder mal die Kunden.


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