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Das perfekte Verbrechen

★★★☆☆·20.5.2007·Kommentare:  0

Der gewiefte Millionär Ted Crawford (Anthony Hopkins) beschließt seine Frau nach deren Seitensprung umzubringen. Die Tat gesteht er und selbst für Willy Beachum (Ryan Gosling), den Staatsanwalt, scheint der Fall klar zu sein. Doch im Laufe der Verhandlung gibt es einige überraschende Wendungen

»Das perfekte Verbrechen« beginnt spannend und Anthony Hopkins brilliert in einigen amüsanten Situationen. Danach schwächelt der Film leider etwas dahin. Vor allem die Nebenhandlung, in der Beachum seinen neuen Job in einer angesehen Kanzlei antreten will und sich dort in die schöne Nikki (Rosamund Pike) verliebt, macht wenig Sinn und hat mit dem Hauptgeschehen so gut wie nichts zu tun. Erst gegen Ende kommt die Story wieder in Schwung.

Im Großen und Ganzen kein schlechter Film, aber auch kein besonders herausragender. Das ganze Projekt mutet mehr wie eine Fingerübung aller Beteiligten (vor allem für Anthony Hopkins) an. Man könnte fast meinen, dass so der klassische Nine-to-five-Job in Hollywood aussieht: ein halbwegs brauchbares Filmchen produzieren, mit dem man dem Publikum zwischen Spider-Man und Fluch der Karabik eine kleine Pause gönnt. Für Zwischendurch also durchaus geeignet, wenn man bis auf TV-Erstaustrahlung wartet hat man aber auch nichts verpasst.

Brauchbar 3 von 5 Sternen


Wiedermal schrillen die Übersetzungs-Alarmglocken: Wie konnte aus dem Originaltitel »Fracture« nur »Das perfekte Verbrechen« werden? Der Titel ist in seiner Banaltiät fast schon ermüdend.


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