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Wie bloggst du?

7.5.2007·Kommentare:  2

Ich nehme mir die Freiheit und hebe das Stöckchen von Markus Stefan auf. Also, so blogge ich:

Hardware

Ich benutze ein Apple MacBook der ersten Generation (Core Duo). Ram habe ich auf 2 GB aufgestockt, weil Mac OS mit weniger als 1 GB unbenutzbar ist. Besonders gut finde die Größe (13 Zoll), weil man so das MacBook problemlos überall mithinnehmen kann. In der Tat bin ich, was Schreiben betrifft, in Cafes am Produktivsten. Für Grafikbearbeitung ist das Display zu klein und ich überlege mir einen externen 24-Zoll-TFT zuzulegen.

Inspiration

Ideen für Posts kommen mir immer, wenn ich mich mit einem Problem beschäftige (Beamer, Musik machen, …) oder andere über Ärgernisse aufklären will (z.B. Apple-Troubles, T-Mobile, …). Mehr Spaß macht mir ersteres, aber beide Arten bringen im Vergleich zu anderen Postings die meisten Besucher. Hin und wieder bewegen mich auch Artikel aus meinen RSS-Feeds, die ich mit NewsFire verwalte, dazu, etwas zu schreiben.

Browser

So wie ich Browser nutze, könnte ich wahrscheinlich jeden x-beliebigen verwenden. Eine Ausnahme machen hier die Produkte aus dem Hause Microsoft: der IE 6 ist was Webstandards betrifft eine Katastrophe, der IE 7 ziemlich lahm (stoppt mal die Zeit, bis ein neuer Tab aufgeht). Am Mac benutzte ich Camino – die Firefox-Version mit OS-X-Komponenten. Schlank und schön, auch wenn derzeit noch elementare Features wie verschiebbare Tabs fehlen. Bookmarks speichere ich grundsätzlich mit del.icio.us. Im Gegensatz zu Browsern kommt dieser Service auch mit sehr vielen Links zurecht, die man dank Tags auch wieder findet.

CMS

Das CMS1 meiner Wahl ist WordPress, weil es einfach und durchdacht ist. Klar gibt es beim Rumschrauben im Code einige nervige Einschränkungen, im Großen und Ganzen bin ich aber mit der Software sehr zufrieden. Außerdem gibt es einen Haufen Plugins.

WYSIWIG

In WordPress habe ich den WYSIWIG-Editor abgedreht. Leider muss man bei solchen, als Hilfe gedachten, Komponenten trotzdem genau wissen was man tut (eigentlich ein Widerspruch!) und deren Benutzung verschlingt oft mehr Arbeitszeit als die Verwendung von HTML-Code.

Schreiben

Die eigentliche Arbeit erledige ich direkt in WordPress, in letzter Zeit aber auch in Yojimbo. Größter Vorteil dieses Tools ist seine integrierte Instant-Save-Funktion. Jeder Tastendruck wird sofort gespeichert, ohne Tastenkombos ausführen zu müssen. Das Desktop-Tool Marsedit habe ich zwar getestet, war mir aber zu umständlich.

Typografie

Da ich echte Anführungszeichen und korrekte Bindestriche verwende, benutze ich das WP-Plugin SmartyPants Typographer. Das macht aus dem Zollzeichen ein » bzw. « und aus −− einen korrekten Gedankenstrich. Früher habe ich diese Zeichen manuell als Entity gesetzt, jetzt muss ich keinen Gedanken mehr daran verschwenden.

Andere Seiten

Produkttests veröffentliche ich auf Amazon und verweise im Blog immer auf meine Review-Seite. Leider kann man im Gegensatz zu Amazon.com die Reviews nicht direkt verlinken. Zudem dauert es immer Ewigkeiten, bis es Features aus der US-Variante nach Europa schaffen. Hörpoben verlinke auf Amazon und den iTunes Store. Nicht unbedingt, weil jeder iTunes installiert hat, sondern weil es in meinen Augen die beste Lösung für den Job ist. Sowohl Qualität als auch Einfachheit suchen ihresgleichen. Bei Filmkritiken verlinke ich zwecks Hintergrundinfos immer auf den jeweiligen IMDb-Eintrag. Der Kritikerspiegel von Rotten Tomatoes darf ebensowenig fehlen wie Trailer. Früher habe ich dafür immer die Apple Movie Trailers genutzt, YouTube finde ich aber mittlerweile aus Benutzersicht bequemer.

Tags

Stichwörter sind eine gute Möglichkeit, Artikel »horizontal« miteinander zu verknüpfen. Tags sollte man allerdings mit Bedacht wählen, weil sonst schnell eine unbrauchbare Tagcloud entsteht. Sprich, ja ich glaube an Tags, auch wenn deren Einsatz nicht ganz so einfach ist.

Bilder, Uploads

Uploads mache ich nur selten und wenn dann mit Transmit. Bilder lade ich eigentlich nur mehr mit dem Flickr Uploadr hoch. Wenn mal ein Screenshot fällig ist, reicht mir die in OS X integrierte Funktion mit Shift+Alt+4.

Entwicklung

Probiert habe ich skedit, TextMate und zuletzt Coda. Obwohl es schon ein Weilchen her ist, dass ich einen Code-Editor wirklich gebraucht habe, habe ich nur noch Coda im Dock und bin zuversichtlich, dass dieser meinen vorherigen Liebling TextMate ersetzen wird.

Analyse

Zur Auswertung meiner Zugriffe verwende ich Mint (mittlerweile in der Version 2) samt einiger Plugins wie Birdfeeder (für RSS). Ich habe auch einen Account für Google Analytics, allerdings verhilft mir Mint schneller zu meinen gewünschten Infos.

Kommentare

Über Kommentare von Lesern freue ich mich ganz besonders, davon lebt ein Blog einfach. Wie überall im Netz ist auch bei Kommentaren Spam ein Problem. Mittlerweile funktioniert dank Akismet aber auch die Bekämpfung dieser Plage ganz gut. Selten aber doch verirren sich auch unpassende oder garstige Kommentare auf meine Seite. Doch wenn man diese einfach nicht beachtet und löscht, löst sich dieses Problem von selbst. Kritik sehe ich übrigens immer gern. Leute die gut kritisieren, wissen auch in welcher Form sowas rüberkommen muss – dann macht eine Diskussion auch Spaß. An dieser Stelle ein großes Dankeschön alle, die bensite.net bereits mit einem Kommentar bereichert haben!

Fang!

Stöckchen an Christoph und wirsindecht.org.


  1. Im Gegensatz zu Stefan schreibe ich CMS, weil selbst Blog-Software wie WordPress nicht anderes macht, als Content zu verwalten. Allerdings liegt mir die Bezeichnung auch nicht unbedingt am Herzen. 

Schlagwörter

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2 Kommentare

#1 von ernst am 22.5.2007, 12:45 Uhr

Warum verwendest du Textmate nicht mehr?

#2 von Benedikt am 22.5.2007, 12:59 Uhr

Weil Coda Sachen kann, die ich in TextMate vermisse. Ich will in einem (Web-)Editor vernünftigen FTP-Support, und Coda bietet genau das. Ach ja, und: Öffnen von Ordnern via Doppelklick. Jedesmal dieses fuzzikleine Dreieck in TextMate zu erwischen, ist schon mühsam. 😉

Ich mag TextMate, aber Coda find ich besser. Zudem ist die Entwicklung von TextMate in letzten Monaten ein bisschen eingeschlafen.


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