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Nichtraucher, Tag 7 – Geburtstagsfeier & Erkenntnisse

7.7.2007·Kommentare:  0

Gestern habe ich die erste Woche ohne Zigarette überstanden. Positiver formuliert: Die erste Woche in Freiheit genossen. Beides stimmt nicht ganz, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Gestern fand zudem Gernots und meine Geburtstagsfeier statt, was ich schon zu Beginn meiner Entsagung als große Herausforderung vorhersah. Nun, es hat geklappt – trotz sich verbeitendem Aroma 20 Euro teurer Cohibas.

Ein paar weitere Erkenntnisse und Vermutungen zum Nichtauchen: Tagsüber fällt es mir nicht schwer, erst abends wird es schwierig. Die Zeitpunkte, an denen ich Zigaretten vermisse, lassen sich ziemlich genau bestimmen: Beim Frühstückskaffee, nach dem Mittagessen und Abends. Wobei »Abends« ein sehr schwammiger Begriff ist: Wann genau abends hätte ich gerne eine Zigarette? Das verdeutlicht auch ziemlich genau, warum »nur x Zigaretten pro Tag« nicht funktioniert. Wegen Nikotin und der Möglichkeit ohne kurzfristige körperliche und geistige Beeinträchtigung zu Rauchen – sprich während der Arbeit – gibt es keinen unmittelbaren Grund, sich einzuschränken. Anders als bei Alkohol, Kaffee, Schokolade, … fällt dies wegen der körperlichen (Nikotin) und psychischen Abhängigkeit besonders schwer. Deswegen ist mir klar: Sobald ich meine erste »Ausnahmezigarette« rauche ist es vorbei und ich bin in Nullkommanichts wieder auf 30 Stück pro Tag. Ich bin mir nicht sicher, wie es weitergehen wird (vor allem, wenn mal wieder schlechtere Zeiten anstehen). Wenn ich scheitern sollte, lasse ich euch darüber natürlich nicht im Dunkeln. 😉

PS: Als Nichtraucher kann ich mir jedes Jahr ein Highend-Notebook um 2000 Euro leisten. Für einen Süchtigen als einzige Motivation natürlich wenig ausreichend, aber zumindest interessant.


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