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Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

★★★☆☆·3.11.2007·Kommentare:  0

Auf technischer Ebene ist »Die Ermordung des Jesse James …« ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Film nicht machen soll. Andrew Dominiks Western ist schwerfällig und dauert sage und schreibe 2 Stunden und 40 Minuten. Zudem klinkt sich alle 15 Minuten ein Erzähler ein, der die Passagen miteinander verknüpft und dem Zuschauer all das erklärt, wofür im Film kein Platz mehr war.

Dabei geht es weniger um Jesse James (Brad Pitt), sondern mehr um dessen Entmystifizierung sowie um seinen Mörder Robert Ford (Casey Affleck). So steht der Titel am Ende fast schon im Widerspruch zur filmischen Darbietung. Bis dahin ist es für den Zuschauer aber ein langer Weg voller Dialoge und Analysen der Protagonisten – so gut wie ohne Action und mit nur einer Brise Spannung.

Die zu Beginn als Mängel genannten Mittel können ihre Wirkung erst am Schluss entfalten, sodass man als Zuschauer am Ende doch noch belohnt wird. Die letzten Minuten des Jesse James und das Schicksal von Robert Ford sind das wahre Highlight des Films, vor das leider ein langatmiges Intro epischen Ausmaßes gesetzt wurde.

Gutes Ende 3.5 von 5 Sternen


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