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Mein Kind vom Mars

★★★★☆·19.11.2007·Kommentare:  0

John Cusack als sympathischer Schriftsteller, der einen kleinen Jungen adoptiert, welcher glaubt er sei vom Mars – was kann da schon schief gehen, vor allem in der herzerweichenden Weihnachtszeit? Insofern blickte ich dem Kinobesuch fröhlich entgegen. Nach einem ersten Blick auf Rotten Tomatoes war ich allerings leicht geschockt: mit lausigen 28% wurde der Film da abgefertigt. Im krassen Gegensatz dazu die solide 7er-Wertung in der IMDb.

Also war ich um so mehr gespannt, wie mir der Film gefallen würde. Glücklicherweise wiegt die »Stimme des Volkes«, also die der IMDb, in diesem Fall mehr als jene der Kritiker-Elite auf Rotten Tomatoes.

»Mein Kind vom Mars« ist ein herziger kleiner Film, mit möglicherweise zu wenig Tiefgang, aber immer noch genug Substanz um zu berühren. Es ist einfach lustig David (John Cusack) dabei zuzusehen, wie er versucht mit den Macken seines Adoptivsohnes zurecht zu kommen. Obwohl er als Kind selbst ein Sonderling war und so einiges an Erfahrung mitbringt, stößt er dabei oft an seine Grenzen.

Der Film ist mehr lustig als tragisch, glücklicherweise aber weit von einer Blödelkomödie entfernt. Interessanterweise erinnert »Mein Kind vom Mars« stark an K-Pax und ist auch was Anspruch betrifft am ehesten mit diesem zu vergleichen: Nicht zu schwere aber dennoch vollwertige Kost – genau das richtige für die Weihnachtszeit.

Lieb 4 von 5 Sternen


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