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Aliens vs Predator 2

★★☆☆☆·3.1.2008·Kommentare:  1

Vor drei Jahren brachte Paul W.S. Anderson (»Resident Evil«) das Horror-Crossover aus »Alien« und »Predator« zum ersten Mal in die Kinos. Während die Story zwar halbwegs interessant die Zusammenhänge von Aliens und Predatoren beleuchtete, entpuppte sich der erste Teil als äußerst blutarm und familienfreundlich (im Horror-Genre ein Fauxpas). Diese eine Sache macht die Fortsetzung der Gebrüder Strause wesentlich besser. Leider wirklich nur diese eine.

Dabei beginnt Teil 2 recht vielversprechend. Schöne Bilder einer amerkanischen Kleinstadt, dazupassende atmosphärische Beleuchtung und die Einführung mehrerer »schlachtreifer« Charaktere lassen auf kurzweiliges Horrorvergnügen hoffen. Doch sobald die Aliens anfangen, sich in der Stadt auszutoben und ihren Jäger, den Predator, zu bekämpfen ist die gute Vorarbeit auch schon zum Teufel. Anstatt Klischees zu zelebrieren – auf Neues hat man wohl zur Risikominimierung verzichtet – werden ohne wirkliche Kontinuität Sterbesequenzen aneinandergereiht, die durch eine minimale »Wir müssen von A nach B«-Handlung zusammengehalten werden.

Die Kämpfe zwischen den beiden außerirdischen Rassen sind dabei viel zu dunkel um auch nur irgendetwas erkennen zu können. Trotz des weitaus höheren Blutfaktors wirken gerade solche Szenen nicht wie aus einem Guss. Etliche Einstellungen werden wie gesagt viel zu dunkel oder in zu extremer (und daher schwer erkennbarer) Nahaufnahme präsentiert. Echte Spannung will sich bei der hastigen Schlachtplatte dann natürlich auch nicht einstellen. Fazit: Für Fans eine Enttäuschung, für alle anderen unzumutbar.

Enttäuschte Hoffnung 2 von 5 Sternen


Titel-Analyse: AVPR oder »Aliens vs. Predator: Requiem« lautet der Originaltitel. Bei uns heißt es im Vorspann lediglich »Alien vs Predator 2« in Blockbuchstaben und ohne Punkt nach dem »vs«. Neu ist in jedem Fall das Mehrzahl-S bei »Aliens«. Obwohl sich auch im Vorgänger mehrere davon tummelten wollte man hier wohl auf den zweiten Teil von »Alien«, nämlich »Aliens«, anspielen.


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Ein Kommentar

#1 von Funkmaster am 4.1.2008, 0:08 Uhr

Kann dir nur zustimmen, der war schon richtig schlecht. Ich hab bis jetzt nicht verstanden warum so viele Menschen kurz mal im Mittelpunkt der Handlung stehen und dann einfach »liegen gelassen« werden. Das mit den »zu dunklen Szenen« ist auch etwas, dass ich als sehr störend empfunden habe. Allerdings ein Trend, der immer öfter bemerkbar wird.
Mein Fazit: Zu viele Menschen, zu wenig Gemetzel. Einfach schwach. Leider…


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