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Snowboarden in Fiss, Tirol – Abschlussgedanken

24.2.2008·Kommentare:  0

Snowboarden in Fiss, Tirol (2008)
Flickr ›

So ganz geklappt hat das mit dem Live-Bloggen ja nicht, andererseits hat es auch nicht jeden Tag Erwähnenswertes gegeben. Deswegen hier zusammengefasst ein paar abschließende Gedanken zu unserer Ski- und Snowboard-Woche in Fiss:

Skigebiet

Das Skigebeit um Serfaus, Fiss und Ladis ist eines der besten, das ich kenne. Es ist mit 185km Pisten recht groß und liegt mit 1400-2700m auch angenehm hoch. Die Pistenverhältnisse waren bis Tagesende trotz Sonnenschein sehr gut (ich nehme an, das liegt zum Großteil an der Höhe). Alle Liftausstiege sind snowboarderfreundlich flach und breit. Eine Sechstages-Karte kostet 176 Euro. Das ist zwar klar über dem Durchschnitt, dafür bekommt man aber auch ein Top-Skigebiet mit üppigen Funparks (mit dem »Luftkissen-Sprung« war sogar was für mich dabei) und jeder Menge toller Abfahrten geboten.

Wetter

Das Wetter ist ein wichtiger Faktor, aber leider nicht beeinflussbar. Deshalb war ich umso glücklicher, dass wir Tag um Tag wolkenlosen Sonnenschein genießen durften. Es kann Zufall gewesen sein, allerdings soll Fiss mit 2000 Sonnenstunden jährlich zu den Spitzenreitern in Mitteleuropa zählen.

Fiss

Fiss ist neben Serfaus und Ladis einer von drei Orten, die von einem Plateau mitten am Berg den Zugang zum Skigebiet ermöglichen. Fiss (und ich nehme auch an Serfaus und Ladis) ist so ausgelegt, dass man von jedem Quartier aus zu Fuß zur Talstation gelangen kann. Skibus gibt es keinen, dafür ein Skidepot bei den Gondeln, das im Preis inbegriffen ist. So erreicht man innerhalb weniger Gehminuten das Apartment bzw. die Talstation.

Quartier

Der einzige Wermutstropfen unseres Urlaubs. Unser Apartment im Haflingerhof war qualitativ mehr als in Ordnung, aber leider verlief unsere Beziehung zur Vermieterien sehr unrund. Ich liste hier einfach die Punkte auf und ihr könnt euch eure eigene Meinung bilden:

Wir machen das nun schon seit ein paar Jahren und derartige Beschwerden hat es noch nie gegeben. Am Ende konnten wir zwar alles noch hinbügeln ohne uns Mehrkosten aufschwatzen zu lassen, aber alles in allem war das am Ende einfach zuviel Ärger fürs Geld.

Sonstiges

Musikalisch sind Skigebiete immer ein Abenteuer. Als neuestes Mittel im Kampf gegen die menschliche Intelligenz werden jetzt sogar generische DJ-Ansagen zwischen Stücke gemixt. Als löbliche Ausnahmen möchte ich aber die »Frommesalm« (immerhin Ö3-Niveau) an der Frommesabfahrt und den »Dorfstadl« (Pearl Jam!) in Fiss erwähnen. Wlan in Apartment-Häusern wünsch ich mir schon seit ein paar Jahren, untergekommen sind mir solche Angebote aber noch nicht. Versuchsweise hatte ich mein mobiles Breitband von A1 dabei, der Empfang war aber auf 2G beschränkt und zeitweise gab’s gröbere Probleme mit dem Bilderupload auf Flickr.

Fazit

Für den Preis und die Unanhemlichkeiten würde ich zwar nicht mehr ins unser Aparment fahren, das Skigebiet ist aber allemal einen weiteren Besuch wert.


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