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Kaputt: Mein Handy, Drucker, Ohrhörer, iPod und MacBook

30.3.2008·Kommentare:  7

So konzentriert wie in den letzten Tagen sind bei mir noch nie Gerätschaften kaputt gegangen. Doch der Reihe nach:

Handy – Sony Ericsson K510i

Der Tod meines Handys hat sich schon länger abgezeichnet. Vor einigen Monaten begann der berühmt berüchtigte Sony Ericsson-Joystick manchmal nicht auf Eingaben zu reagieren. Das Problem wurde immer schlimmer, bis er zuletzt gar nicht mehr funktionierte (zumindest nicht, ohne sich die Daumen blutig zu drücken). Das Handy selbst funktioniert noch tadellos, kann aber ohne Joystick nicht mehr bedient werden.

Fazit: Der Joystick bei SE-Handys ist einfach zu filigran. Deshalb kommt mir so ein Modell nicht mehr ins Haus. Ich hoffe, dass der Knubbel beim C702, mit dem ich derzeit liebäugle, kein solcher Joystick ist.

Drucker – Brother HL-2030

Ich nutze meinen Drucker nur noch, um ÖBB-Tickets auszudrucken. Leider verweigert dieser nun seit neuestem seinen Dienst. Fehlermeldung gibt es keine, nur wenn ich den Status abfrage leuchtet neben »Paper« ein rotes Lämpchen. Aber: Papier ist drin und die Lade zu.

Fazit: Ich drucke de facto nichts, deshalb ist mir der Fehler, vor allem in Anbetracht der anderen technischen Tragödien, erstmal wurscht.

iPod nano

Meine Ohrhörer verheddern sich manchmal so in meiner Jacke, dass ich versehentlich meinen iPod aus der Tasche ziehe. Normalerweise ist das kein Problem weil der Nano so leicht ist, dass er einfach am Kabel baumelt. Die Regel bestätigende Ausnahme ergab sich vor ein paar Tagen, als der Nano bei dem unabsichtlichen Manöver auf den Boden knallte. Seitdem lässt sich der Hold-Button nur noch schwer auf Hold stellen. In die Gegenrichtung funktioniert das Drücken nur noch sehr schwammig und der Button rastet nicht ein.

Fazit: Er funktioniert noch, werde bei mymac aber nachfragen, wieviel eine Reparatur kosten würde.

Ohrhörer - Sennheiser CX 300

Kurz nach dem Nano-Vorfall kam plötzlich nur noch Ton aus dem rechten Ohrhörer. Zunächst fürchtete ich um die Kernfunktion meines Nanos, aber es waren »zum Glück« »nur« meine Ohrhörer kaputt.

Fazit: Ich mag die CX 300 und hab sie immer gut behandelt. Möglicherweise war ihre Zeit nach 18 Monaten einfach abgelaufen. Ist zwar dumm, aber ich kauf mir wahrscheinlich die gleichen nochmal.

MacBook

Das größte Tragödie zum Schluss: Mein MacBook hat wiedermal einen Defekt. Vor einigen Tagen deaktvierte mein Problemkind das optische Signal nicht mehr, sodass es aus der Line-Out-Buchse ständig rot herausleuchtete. Ich nenne das den Locutus-Effekt – tatsächlich könnte man vor allem nachts Angst bekommen, assimiliert werden. Das Problem dabei: Wenn das MacBook ein optisches Signal ausgibt, werden die internen Lautsprecher automatisch deaktiviert. Nicht, dass ich diese oft nutzen würde, aber trotzdem wollte ich wissen, woran das liegen kann. Meine Recherche im Web ergab, dass man durch Herumstochern im Ausgang das Signal deaktiveren kann. Das habe ich natürlich nicht gemacht. Aber ich steckte einen normalen 3.5mm-Klinkenstecker etwas fester (20% als normal) in die Buchse. Das rote Licht verschwand daraufhin. Dummerweise gibt mein MacBook nun gar kein optisches Signal mehr aus. Anhand des Kabels kann ich zwar erkennen, dass es rot leuchtet, aber der Receiver kann kein AC-3-Signal interpretieren. Und nein, es ist weder das Kabel noch der Receiver kaputt. Beim MacBook meiner Schwester, das übrigens aus der gleichen Problemgeneration stammt, klappt die Ausgabe von Surround-Sound sofort.

Fazit: Gerüchteweise wird bei so einem Defekt das Logic-Bord getauscht. Und das kostet ohne Garantie angeblich um die 700 Euro. Auch diesen Fehler lass ich morgen bei mymac beschätzen.

Update: Wie sich herausgestellt hat, war der optische Ausgang meines MacBooks nicht kaputt.

Gesamt-Fazit

Ich habe lange über einen passenden Schlusssatz nachgedacht, aber leider ist mir keiner eingefallen. Eigentlich will ich nur Mitleid (Geld würde auch helfen).


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7 Kommentare

#1 von Michaela am 30.3.2008, 21:22 Uhr

du solltest für das (mitleids)geld ein spendenkonto einrichten - vielleicht klappt’s ja 😉

#2 von Pietropizzi am 30.3.2008, 22:27 Uhr

Gott Sei Dank ist die Woche ja jetzt vorbei, es kann nur noch bergauf gehen. Ich habe aber leicht den Verdacht, dass du schon in einem gut durchdachten Plan Platz für neue Geburtstagsgeschenke machst …

#3 von Funkmaster am 31.3.2008, 1:05 Uhr

Mitleid auch von mir. Das Geld benötige ich leider selber um eine ähnliche Serie auszugleichen. Das ist bei mir jetzt zwar schon ein bissl her, aber so kann ich mit Sicherheit sagen, es geht bergauf. Zumindest nachdem dir die Kosten bewusst sind.

#4 von marüün am 31.3.2008, 13:10 Uhr

»Ich bin Praktikantin« gleichzusetzen mit »ich arbeite für einen Hungerlohn«. Mitleid spende ich natürlich. Aber wegen dem iPod: frag mal bei deiner Haushaltsversicherung an, manchmal zahlen die solche Sachen

#5 von h@rry am 31.3.2008, 15:40 Uhr

zum glück hast du kein auto 😉
trotzdem hast du mein mitleid, obwohl es ja auch leute gibt, die warten, dass ihre geräte kaputt gehen, damit sie endlich einen grund haben, ein neues zu kaufen!

#6 von Christoph am 31.3.2008, 20:12 Uhr

Uh, das klingt aber gar nicht gut. Dagegen ist mein kleiner Verlust (mein iPod mini gibt nach gut drei Jahren den Geist auf) ja nicht mal erwähnenswert…

#7 von Benedikt am 31.3.2008, 23:13 Uhr

Zunächst mal danke für euer Mitleid. Es gibt schon ein paar gute Nachrichten, die ich später in einem eigenen Post verkünden werde.

Michaela, gute Idee. Und danke nochmal für das Ersatzhandy.

Pietropizzi, naja, der Plan müsste dann wohl eher auf 3-4 Geburtstage ausgelegt sein.

Funkmaster, ah, der berühmte Stromkreis-Fehler. Als bei mir im Haus vor kurzem solche Arbeiten gemacht wurden, habe ich vorsorglich alles Wertvolle vom Netz getrennt.

marüün, danke für den Tipp. An das habe ich noch gar nicht gedacht (obwohl ich die Versicherung wohl nicht kontaktieren muss – dazu später mehr).

h@rry, nett wieder mal von dir zu hören. Auto sollte ich wirklich keines besitzen. Wenn das eingeht, während ich drin sitze …

Christoph, tja, leider scheinen Lebenszyklen von drei Jahren in der Tech-Branche schon die Ausnahme zu sein. Da kannst du dich fast schon glücklich schätzen. Obwohl, mein iPod (4. Gen.) geht schon aufs vierte Jahr zu (Juhuu!) …


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