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»Personal Space« in Wiener Öffis?

10.4.2008·Kommentare:  3

Als ich mich heute so um sechs Uhr abends im 49er zum Aussteigen bereit machte, passierte mir etwas seltsames.

Keine drei Sekunden, nachdem ich einen Schritt in die Mitte des doch recht vollen Wagens gemacht und mich um 90 Grad Richtung Ausgang gedreht hatte, tippte mich eine Frau an. Nachdem ich meine Stöpsel aus den Ohren genommen hatte meinte diese, ich stünde zu nah neben ihr. In meiner Verblüfftheit erwiderte ich, dass ich einfach nur aussteigen würde, was ich gefühlte 15 Sekunden später auch tat.

Ich bin mit dem Konzept des »Personal Space« vertraut und respektiere diesen. Aber irgendwie hatte ich doch das Gefühl, dass die Dame in Anbetracht ihrer Empfindlichkeit zur falschen Zeit (Büroschluss) am falschen Ort (Ballungszentrum) das falsche Verkehrsmittel (ein öffentliches) gewählt hat.


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3 Kommentare

#1 von Funkmaster am 11.4.2008, 1:24 Uhr

Ich kann mir das schon ganz gut vorstellen. Du, mit einem sündigen Gesichtsausdruck während dir der Sabber fast aus dem Mundwinkel rinnt…
Aber ernsthaft, das würde ich auch überraschend finden. Bin dennoch fasziniert, dass du da gleich angetippt wirst. Naja, es gibt halt komische Gestalten. Und damit bist nicht du gemeint.

#2 von Christoph am 11.4.2008, 18:50 Uhr

Manche Leute haben’s wirklich. *kopfschüttel*

#3 von Benedikt am 12.4.2008, 18:10 Uhr

Tja, wer auf der Suche nach seltsamen Leuten ist, für sind die öffentlichen Verkehrsmittel ein Wien eine wahre Fundgrube. 😉


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