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Abgedreht (Be Kind Rewind)

★★★☆☆·4.5.2008·Kommentare:  0

Michel Gondry (»Eternal Sunshine of the Spotless Mind«) zeigt uns mit »Abgedreht« eine anologes Abbild der YouTube-Generation: Durch einen Unfall im Eletrizitätswerk wird Jerry (Jack Black) magnetisiert und löscht so alle Bänder in Elroy Fletchers (Danny Glover) Videothek. Nun ist guter Rat teuer und in ihrer Verzweiflung beschließen Jerry und sein Kumpel Mike (Mos Def), der während Elroys Abwesenheit den Laden hütet, die Filme selbst nachzudrehen

Die Handlung samt Besetzung klingt nach einer plumpen Blödelkomödie. Gondry beweist aber auch diesmal wieder künstlerisches Feingefühl und macht aus »Abgedreht« ein Sammelsurium kreativer Einfälle zur Nachbildung mehr oder weniger legendärer Hollywood-Blockbuster. Diese sind leider auch die einzig wirkliche Attraktion des Films. Der Humor ist ansonsten eher lau, die pseudo-improvisierten Dialoge von Beginn an mühsam und der Plot um gelöschte Videokassetten im falschen Jahrtausend angesiedelt.

Wenigstens beweist »Abgedreht« Mut zu Neuem und einen heftigen Seitenhieb auf die Klage-Geilheit der Filmindustrie gibt’s auch noch. Wer gern neues ausprobiert, kann hier ruhig einen Blick riskieren.

Einen Blick wert 3 von 5 Sternen

PS: Die »geschwedeten« Versionen der Filme gibt’s auf der »Be Kind Rewind«-YouTube-Seite.
 


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