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Surround-Sound am Mac mit Firewire/USB

26.5.2008·Kommentare:  2

Update: Wie sich herausgestellt hat, war der optische Ausgang meines MacBooks nicht kaputt. Die aufgelisteten Möglichkeiten für Surround-Sound am Mac haben unabhängig davon trotzdem ihre Gültigkeit.

Als Film- und Surround-Fan, der gern Apple-Hardware benutzt und dort ein bisschen vom Pech verfolgt wird, musste mir über kurz oder lang folgendes passieren: der optische Ausgang an meinem MacBook hat seinen Geist aufgegeben. Somit konnte ich Filme und Serien nicht mehr in Surround-Sound genießen. Eine Reparatur kam aufgrund der abgelaufenen Garantie und der daraus resultierenden immensen Kosten nicht in Frage. Also musste eine halbwegs günstige externe Lösung mit USB bzw. Firewire her.

(Pseudo-)Variante 1: Klassische USB-Soundkarten

Alle mir bekannten günstigen USB-Soundkarten, die Dolby-Digital dekodieren können, funktionieren nur unter Windows. Und jene, die auf der Packung auch Mac OS stehen haben, funktionieren nur aufgrund des USB-Audio-Standards. Vorteil: Man muss keine schrottigen Treiber installieren. Nachteil: Der USB-Audio-Standard kann kein Dolby Digital. Beispielsweise kann ich meine Extigy problemlos am Mac anhängen. Sie wird tadellos erkannt, die Ausgabe ist aber auf Stereo beschränkt. Die 30 Euro teure Hercules Muse Pocket LT soll angeblich auch am Mac funktionieren, bietet mir aber diesbezüglich zu wenig detaillierte Angaben. Eine Mail an Hercules, mit der Frage ob die Pocket LT auch am Mac AC-3 dekodieren kann, blieb bis heute unbeantwortet. 

Variante 2: Griffin Firewave

Griffins Ansatz, Mac-Usern Surround-Sound via Firewire zu bieten, ist verlockend. Die Firewave läuft gerade aus und kostet derzeit nur 30 Dollar. Leider ist diese Lösung bei uns nur schwer zu bekommen und mit Versand kommt man in Österreich auf 60-70 Euro. Preislich wäre das noch okay, aber die Firewave hat keinen zusätzlichen Line-In. Meine Wii kann ich also nicht an die Firewave anschließen, das Boxensystem müsste ich somit immer umstecken – und das ist mir zu mühsam.

Variante 3: M-Audio Transit USB

Grundsätzlich musste ich nur einen Ersatz für den optischen Ausgang finden, sprich, irgendein ein USB-Ding, dass mir den optischen Datenstrom ausgibt. Solche Lösungen gibt es für Windows relativ billig (keine Ahnung, wie gut die funktionieren). M-Audio bietet so etwas unter dem Namen Transit USB auch für den Mac an. Vertrauenserweckend war für mich vor allem die Tatsache, dass man auf der Webseite bereits Treiber für Mac OS 10.5.1 findet. Das Produkt kostet ca. 80 Euro und ist auf Geizhals in diversen Läden zu finden. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein kleines Kastel, welches man via USB an den Rechner hängt und in das man das optische Kabel vom Dekoder steckt. Mein restliches Setup (Wii) bleibt davon unberührt weshalb ich mich für diese Lösung entschieden habe. Transit USB ist bei mir schon seit ein paar Wochen im Einsatz, der Erfahrungsbericht folgt demnächst.

Update: Lest »M-Audio Transit USB für Surround-Sound am Mac«.


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2 Kommentare

#1 von Dominik am 26.5.2008, 13:17 Uhr

Wow. M-Audio also; tja das ist die Qualitätsschiene 😉

#2 von Benedikt am 26.5.2008, 19:17 Uhr

Ich wusste zunächst nicht, was ich von M-Audio halten sollte. Der Ruf scheint ganz okay zu sein und welcher nicht Mac-only Hardware-Poduzent hat schon 10.5.1-Treiber? Aber 100%ig bin ich nicht zufrieden – doch dazu später mehr.


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