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MacBook-Hands-On im McShark Megastore

12.11.2008·Kommentare:  0

Letzten Samstag war ich im neuen McShark Megastore in der Mariahilferstraße. Der Laden ist ganz ordentlich und zum Bummeln ideal (habt ihr gewusst, dass es »Guitar Hero« als eigene Mac-Version gibt?!). Dort konnte ich auch zum ersten Mal die neuen MacBooks begutachten.

Verarbeitung

Das neue MacBook scheint wirklich sehr sauber verarbeitet zu sein und vermittelt einen sehr stabilen, robusten Eindruck. In dieser Hinsicht kann ich vom weißen MacBook trotz des geringeren Preises nur abraten. Obwohl die neue Version leichter sein soll, spürt man das beim ersten Anheben nicht unbedingt, das Gewicht ist aber okay.

Trackpad

Das neue Multi-Touch-Trackpad hat mich anfangs wenig interessiert, ausprobieren wollte ich es aber trotzdem. Wie bereits bekannt, ist jetzt das gesamte Pad auch der Button. Dieser reagiert aber nicht wie bei herkömmlichen Touchpads einfach auf Berührung, sondern tatsächlich auf einen Klick. Der Druckpunkt ist dabei erstaunlich gleichmäßig über die ganze Fläche verteilt und funktioniert um Welten besser als der auf meinem alten MacBook.

Rechtsklick?

Interessiert hat mich vor allem, wie man auf dem Trackpad einen Rechtsklick (auch Sekundärklick genannt) ausführt. Diese Funktionalität muss man zuerst in den Systemeinstellungen aktivieren. Ab dann ist wahlweise ein Klick in die rechte bzw. linke untere Ecke der Rechtsklick, was dank des ausgewogenen Druckpunkts wirklich prima funktioniert.

Fingergesten

Mit zwei Fingern scrollt man durch Webseiten und bewegt generell Scrollbalken – ein genial einfaches Konzept, dass ich nicht mehr missen möchte.

Die neuen Drei- und Vierfinger-Gesten sind voreingestellt und können anscheinend nicht verändert werden. Wischt man mit drei Fingern nach links bzw. rechts geht man z.B. im Browser eine Seite vor bzw. zurück. Mit vier Fingern kann man Exposé verwenden und hier stellt Apple abermals seine Liebe zum Detail unter Beweis. Wischt man nach unten stellt Exposé alle Fenster am Bildschirm da. So weit, so gut. Wischt man nach oben, gibt Exposé den Blick auf den Desktop frei, indem alle Fenster nach außen verschoben werden. Allerdings nicht wie beim Druck auf F11, bei dem alle Fenster über ihr nächstgelegene Kante verschoben werden, sondern nur nach oben – so, als würde man einen vollgeräumten Schreibtisch mit den Händen »abräumen«1.

Fazit

Klarerweise werde ich mir nicht sofort ein neues MacBook zulegen (und nicht nur wegen den derzeit auftretenden Touchpad-Problemen), ich bin mit meinem alten leistungstechnisch noch immer sehr zufrieden. Aber es ist gut zu wissen, dass man beim Nachfolger im Fall des Falles beruhigt zugreifen kann (und ehrlich, auf die klasse Verarbeitung freu ich mich jetzt schon).

PS: Wer kennt eine gute, knackige Übersetzung für »Hands-On«?


  1. Ähnlich verfährt Apple übrigens, wenn man zwei Monitore verwendet. Dann schieben sich die Fenster nur über jene Monitorkanten, über die man nicht zum 2. Monitor gelangt.

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