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Watchmen

★★★★★·19.3.2009·Kommentare:  2

In den 1980ern einer preapokalyptischen Alternativ-Realtität steuert die Welt auf den Höhepunkt des kalten Krieges zu. Inmitten des gesellschaftlichen Verfalls besinnt sich eine ausrangierte und von der Bevölkerung verstoßene Superhelden-Truppe auf ihre alten Tugenden, als einer ihrer früheren Mitstreiter ermordet wird

Zack Snyders (»Dawn of the Dead«, »300«) Interpretation der gleichnamigen Graphic Novel überzeugt nicht nur durch die unkonventionelle Machart, die in keine bekannte Schablone passen will. Zu Beginn ist es vor allem der Rhythmus und der für den visuellen Stil ungewöhnliche Soundtrack (sehr Dylan-esque mit einem Schuss Neue Deutsche Welle), der einen in Staunen versetzt. Allein die Opening Credits sind Anwärter auf den Vorspann des Jahrzents.

163 Minuten lang vermag das »Watchmen« zwar nicht ganz durchzuhalten, die Story bleibt aber bis zum Schluss spannend, ungewohnt hart und – nicht nur für einen Hollywood-Streifen – recht freizügig. Nicht nur für Fans – bezogen auf Comics im weitesten Sinne – empfehlenswert.

Ungewöhnlich, gut – 5/5


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2 Kommentare

#1 von David am 19.3.2009, 9:43 Uhr

Habs im OT gesehen und ganz so euphorisch war ich beim Rausgehen nicht - 4/5.

#2 von Funkmaster am 23.3.2009, 11:44 Uhr

Hat mir sehr gut gefallen und auch ich war sehr vom Soundtrack begeistert. Ein Klassiker nach dem anderen, wenn auch mal ein wenig anders eingesetzt als sonst. Auf jeden Fall ein spannender Film, dem ich die überdurchschnittliche Länge fast nicht angemerkt habe.


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