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Terminator – Die Erlösung

★★★★☆·15.6.2009·Kommentare:  0

Der mittlerweile vierte Terminator ist einer dieser Filme, den ich eigentlich ganz okay gefunden hab, den nach der Vorstellung aber alle Bekannten als Schwachsinn abstempelten. Aber der Reihe nach: Was ist gut am neuen Teil?

Das Handlungsschema entspricht nicht mehr dem ausgelutschten »guter gegen böser Terminator« und das Setting wurde nun endlich in die postapokalyptische Zukunft verlegt – ein Szenario, das Fans wohl schon lange auf der großen Leinwand sehen wollten. Präsentiert wird »Die Erlösung« in ansprechendem visuellen Stil, mit gut inszenierter und spannender Action. Dass dabei hin und wieder Erinnerungen an »Transformers«, »Resident Evil: Extinction« und »Krieg der Welten« wach werden stört eigentlich wenig.

Problematischer sind da schon die diversen Plot Holes, die wohl für die vielen negativen Meinungen verantwortlich sind (kleiner Spoiler im nächsten Satz). So erledigen die Maschinen Kyle Reese, John Connors Vater, nicht gleich bei der ersten Gelegenheit sondern nehmen ihn erst mal gefangen. Und bei dem Gerät, das Skynet einsetzt um der Menschheit den Garaus zu machen fragt man sich, wie der Widerstand überhaupt noch existieren kann. Zudem erinnert die Intelligenz, die das maschinelle Kollektiv an den Tag legt, des öfteren an die Gegner aus den ersten Ego-Shootern (die wahrscheinlich jene Generation gespielt hat, die jetzt in Hollywood Drehbücher verfasst).

Nichtsdestotroz ist »Terminator – Die Erlösung« auf gewisse Art und Weise unterhaltsam, auch wenn sich das verzeihende Blockbuster-Auge bei manchen Fehltritten nur schwer zudrücken lässt.

Unterhaltsam – 4/5


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