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Brooklyn’s Finest

★★★★☆·11.4.2010·Kommentare:  0

Antoine Fuqua scheinen Cop-Dramen (Oscar für Denzel Washington in »Training Day«) zu liegen, während seine Ausritte in andere Genres eher Werke von inhomogener Qualität hervorbrachten (»Tränen der Sonne«, »King Arthur«). Mit »Shooter« ging’s zuletzt wieder bergauf und »Brooklyn’s Finest«1 ist wirklich gelungen. Geschildert werden die Schicksale dreier Polizisten, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnte.

Anhand der Protagonisten, glaubwürdig verkörpert von Richard Gere, Ethan Hawke und Don Cheadle, wird dem Zuschauer der harte Polizeialltag in einem Revier in Brooklyn vermittelt und das so intensiv, dass einen die von Beginn an herrschende Grundspannung bis zum Schluss nicht mehr los lässt. Durch cleveres Schnitt- und Sounddesign wird die Spannung in Schlüsselszenen zudem noch weiter gesteigert. Die drei Geschichten mögen zwar lose bis gar nicht zusammenhängen, sind aber insbesondere wegen der durch den Polizeialltag ausgelösten Wandlung der Charaktere äußerst interessant.

Mit »Brooklyn’s Finest« hat Antoine Fuqua ein packendes Drama mit einem Hauch Thriller abgeliefert, dass auch für Genre-Unwillige interessant sein dürfte.

Packend– 4,5/5


  1. Da den Übersetzern wohl nichts Besseres eingefallen ist, knallten sie ein schnödes »Gesetz der Straße« auf die deutschsprachigen Plakate – mit dem Originaltitel als kleinem Subtext. Zumindest beim analogen Print unserer Vorstellung lautete der Titel im Film aber trotzdem »Brooklyn’s Finest«.

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