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Iron Man 2

★★★☆☆·24.5.2010·Kommentare:  0

Im direkten Vergleich mit dem furiosen Vorgänger kann man »Iron Man 2« leider nur als Enttäuschung beschreiben.

Erstes Omen in der synchronisierten Vorstellung: die absolut grindigsten deutschen Untertitel1, die jemals bei einem digital vertriebenen Film zu sehen waren – als hätte man Buchstaben im Gif-Format aneinandergereiht. Kuriosum: Die englischen Untertitel sind weiterhin im Bild – in anderer Schriftart, Farbe und besser geglättet.

Ebenfalls störend, obwohl in Teil 1 nicht anders: Im Gegensatz zu »Sherlock Holmes« leiht hier nicht Charles Rettinghaus sondern Tobias Meister Robert Downey Jr. seine Stimme. Bestimmt eine Frage des Geschmacks, aber daran konnte ich mich den ganzen Film lang nicht gewöhnen.

Von diesen Kleinigkeiten abgesehen wurde Gwyneth Paltrow zum kreischenden Requisit abkommandiert. Mickey Rourke und Sam Rockwell mimen jeweils einen halben Schurken, gegen die dann Robert Downey Jr. mit Don Cheadle und Scarlett Johannson gleich zu dritt in einem furchtbar faden aber zum Glück kurzen Showdown zu Felde ziehen.

Bis zu diesem schlängelt sich der Star-Reigen durch einen Story-Mix in dem irgendwo der Wurm drin ist. Denn so frisch wie einst »Iron Man« kommt die Fortsetzung nicht mehr daher. Schlecht ist was anderes, denn es gibt brauchbare Action und hin und wieder auch Humor über den man Schmunzeln kann. Zudem sticht Sam Rockwells Darbietung seines Charakters mit jeder Minute Leinwandpräsenz mehr und mehr hervor. Bei der Erwartungshaltung bleibt leider trotzdem eine Enttäuschung, die man wahrscheinlich schon anhand des Drehbuchs hätte vorhersehen müssen.

Enttäuschend – 3/5


  1. Hin und wieder wird Russisch und Französisch gesprochen.

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