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4K-Auflösung am »Mac mini« (Late 2012)? Ja, das geht!

29.3.2018·Kommentare:  0Retweets:  0 3

Ich habe vor Kurzem die HDD in meinem 2012er »Mac mini« gegen eine SSD getauscht (siehe Erfahrungsbericht) und habe mich dabei gefragt, ob man nicht auch andere Komponenten upgraden kann. Selbst wenn mein »Mac mini« bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, ist sein größter Nachteil nämlich nicht die Rechenleistung, sondern die schwache Grafik des verbauten Intel »HD Graphics 4000«-Chipsets, mit dem kein 4K möglich ist. Also dachte ich mir, »wo ein Wille ist, ist auch wein Weg« und begann mit meiner Recherche.

Variante 1: Externe GPU

In Anbetracht der brandneuen eGPU-Unterstützung in macOS »High Sierra« stößt man im Web schnell auf mehrere hundert Euro teure Lösungen, die den Mac via Thunderbolt um massig Grafikpower erweitern. Die Sache hat allerdings zwei Haken:

  1. Allein die Gehäuse für solche Lösungen kosten oft gleich viel wie ein neuer »Mac mini«.
  2. Offiziell unterstützt Apple externe GPUs erst ab Thunderbolt 3 (also Macs ab 2016), der 2012er »Mac mini« bietet aber nur Thunderbolt 1.

Variante 1 scheidet damit eher aus – falls aber jemand postive Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat, freue ich mich über einen entsprechenden Hinweis in den Kommentaren!

Variante 2: 4K mit USB-Adapter

Wesentlich günstiger in der Anschaffung und praktikabler in der Inbetriebnahme sind USB-Adapter, welche via USB 3.0 über wahlweise HDMI oder DisplayPort eine Auflösung von 3840 x 2160 ausgeben können. Und das nicht nur statt des via HDMI angeschlossenen Monitors, sondern zusätzlich!

Mit 50 bis 75 Euro ist man dabei (exkl. Monitor) und findet, wenn man erst einmal weiß, wonach man suchen muss, auf geizhals.at auch relativ viele Modelle.

Achten sollte man allerdings auf Folgendes:

Eine, wenn man so will, Case-Study eines Users mit einem 2011er »Mac mini« findet man auch auf MacTechNews. Bezüglich Skalierung scheint hier die einzige Einschränkung zu sein, dass macOS in 4K größentechnisch wie 1920 x 1080 auf 24″ aussieht – nur eben fein aufgelöst. Bei 4K auf 24″ kein Problem, bei mehr Zoll könnte das Interface dann schon etwas groß wirken.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich meinen altgedienten Samsung 244T gegen ein mit einem USB-Adapter gespeistes 4K-Display tauschen möchte. Spannend bis vielversprechend klingt die Sache aber allemal. Falls jemand so eine Lösung bereits in Betrieb hat, würde ich mich über Feedback in den Kommentaren freuen.


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