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Earin »M-2«: Erster Eindruck fabelhaft!

30.4.2018·Kommentare:  0Retweets:  0 2 · ~ 2 min

Die Earin »M-1« waren die ersten komplett kabellosen Bluetooth-Ohrhörer, die im November 2015 vom schwedischen Start-up Earin an ihre Backer ausgeliefert wurden.

Die Nachfolger »M-2« wurden zwar bereits im Jänner 2017 auf der CES angekündigt, deren Release ließ aber auf sich warten und wurde durch die Übernahme von Earin durch i.am+ weiter verzögert. Mitte April 2018 war es aber soweit und Kickstarter-Unterstützer der »M-1« konnten die »M-2« (mit 20% Vergünstigung) vorbestellen – und ich habe natürlich zugeschlagen.

Die »M-2« verwende ich nun seit einigen Tagen und bin ziemlich begeistert: Earin hat alte Stärken ausgebaut und bekannte Schwächen ausgemerzt.

Ausgebaute Stärken

So ist die Ladekapsel nach wie vor eine der kompaktesten und mit dem ausziehbaren Schlitten auch coolsten im True-Wireless-Segment. Die Ohrhörer selber dürften aktuell die schönsten und dezentesten am Markt sein, da die abgeschrägte Bauform bündig mit der Ohrmuschel abschließt. Die Soundqualität ist sehr gut und in etwa mit jener der »M-1« vergleichbar. Die Bluetooth-Verbindung vom Smartphone zu den »M-2« ist, wie bereits bei den »M-1«, top – hier gibt es keine Probleme bezüglich Verbindungsabbrüchen oder sonstigem.

Ausgemerzte Schwächen

Die beiden größten Schwächen der »M-1« wurden beseitigt: Die Verbindung zwischen den Ohrhörern ist nun mit NFMI realisiert – Dropouts, bei denen der rechte Hörer alle 15–20 Minuten kurz die Verbindung zum Master-Hörer verliert, gehören damit der Vergangenheit an. In meiner Testzeit ist mir auch kein einziger Dropout aufgefallen. Damit einhergehen dürfte auch die Lösung des Problems bezüglich asynchronem Ton bei Videos: Videoton wird über die »M-2« nun – im Gegensatz zu den »M-1« – synchron wiedergegeben.

Neue Features

Was ist neu an den »M-2«? Beide Hörer bieten eine Touch-Oberfläche, über welche die Musikwiedergabe gesteuert werden kann:

Neu an Bord ist ein Mikrofon sowohl für Telefonate, als auch für das Ausfiltern von Umgebungsgeräuschen. Das Feature ist mit der »Audio Transparency« von Bragi vergleichbar, ermöglicht aber Einstellungen wie Entfernung und Lautstärke der durchzulassenden Geräusche (das kann man z.B. gut in einem Zug testen).

Eine witzige und, soweit mir bekannt, aktuell einzigartige Neuerung ist zudem die autmatische Erkennung, welcher Hörer links und welcher rechts eingesetzt wurde. Bei den »M-2« gibt es keinen dezidierten linken und rechten Hörer mehr, die Zuweisung erfolgt aufgrund der Lage automatisch!

Erster Eindruck

Ich mochte bereits die »M-1«, die trotz vieler getesteter Alternativen bis vor Kurzem meine täglichen Begleiter waren. Die »M-2« scheinen überall noch eins drauf zu setzen, ohne sich echte Schwächen zu leisten. Klar, die »M-2« sind nicht wasserdicht und haben auch keine Fitnessfunktionen oder eingebauten MP3-Player. Allerdings soll Earin das Segment der eierlegenden Wollmilchsau ruhig anderen Playern überlassen, solange sie mit der M-Serie so gute, geradezu perfekte Bluetooth-Ohrhörer wie die »M-2« bauen – ein ausführlicher Test folgt.

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