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Eine kurze Geschichte des Nintendo »Game Boy« und worauf man beim Gebrauchtkauf achten sollte

17.9.2018·Kommentare:  11Retweets:  0 1

Würde man mich nach den Lieblingsspielzeugen meiner Kindheit fragen, wäre die Antwort eindeutig: Lego und Nintendo »Game Boy«. Wer aus Nostalgiegründen wieder eines der damaligen Spiele in seinen »Game Boy« einlegt (meiner originaler von 1991 funktioniert noch wie am ersten Tag!) und eventuell ein paar YouTube-Reviews entsprechender Spiele ansieht, kommt vielleicht auf den Geschmack und möchte sich eine der neueren Generationen mit besserem Display zulegen. Dafür lohnt sich ein kurzer Blick auf die Geschichte des Nintendo »Game Boy« und seine Modellhistorie:

Was waren die jeweiligen Verbesserungen?

Die, zumindest aus heutiger Sicht, als Produktpflege erscheinenden Unterversionen des Ur-»Game Boys« habe ich der Übersicht halber weggelassen. Interessant ist, dass die erste wesentliche Verbesserung erst 8 Jahre nach der »Game Boy«-Premiere erfolgt ist: Ein (mit 56 gleichzeitig darstellbaren Farben sehr beschränktes) Farbdisplay. Erst der »Game Boy Advance« brachte ein ernstzunehmendes Farbdisplay mit und war von der Leistung her mit einem SNES vergleichbar. Ein beleuchtetes Farbdisplay wies erst der »Game Boy Advance SP« auf, allerdings nur frontseitig. 2005 wurde der »Advance SP« überarbeitet und mit einem hintergrundbeleuchteten Display herausgebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle »Game Boy«-Versionen noch mit allen bisherigen Spielen rückwärtskompatibel. Das gilt leider nicht mehr für den ebenfalls 2005 erschienen »Game Boy Micro«, auf dem sich keine Spiele für den original »Game Boy« von 1989/90 mehr spielen lassen.

Beim Gebrauchtkauf beachten: Modellnummer

Wer sich also aus Nostalgiegründen ein gebrauchtes Gerät kaufen will, muss sich zunächst die Frage nach dem Modell stellen. Wer nicht aus persönlichen Gründen unbedingt ein bestimmtes Modell haben will, der sollte aufgrund des besten Displays zum »Game Boy Advance SP«, konkret der überarbeiteten Version von 2005, greifen. Und wie erkennt man diese? Ganz einfach, anhand der Modellnummer, die enthält nämlich die Zeichenkettte »AGS-101« – diesbezügliche Modelle werden auch zu höheren Preisen gehandelt.

Hoffen auf neue »Game Boy«-Hardware zum 30er 2019

Ich selber habe mir noch keinen gebrauchten »Game Boy« zugelegt, überlege aber (Erfahrungen diesbezüglich gerne in den Kommentaren). Und wer weiß, vielleicht bringt Nintendo zum 30-jährigen Jubiläum 2019 ja neue Hardware heraus (siehe NES und SNES Mini Classic).


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