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Von PS4 bis Blu-ray-Player: Warum sich Bluetooth-Transmitter mit 3,5-mm-Klinke noch immer auszahlen

26.11.2018·Kommentare:  1Retweets:  0 2

Bluetooth, True Wireless & Co. sind zwar allesamt tolle Technologien, aber leider noch weit davon entfernt, allgegenwärtig und immer verfügbar zu sein. Oft klappt das zwar schon ganz gut: So ist die Kombination Smartphone + Bluetooth-Ohrhörer bereits selbstverständlich. Bei Tablets und PCs aller Art sowieso. »Apple TV«, aus einer zweifellos jüngeren Produktkategorie, unterstützt das Verbinden mit Bluetooth-Ohrhörern immerhin seit 2015 mit Generation 4.

Von einem Onkyo-Receiver direkt auf Bluetooth-Ohrhörern Ton auszugeben ist hingegen ebenso wenig selbstverständlich, wie von einer PS4, einem Blu-ray-Player oder einem Sat-Receiver aus. Selbst Amazons »Fire TV Stick« bietet so eine Funktionalität erst seit seiner letzten Hardware-Aktualisierung standardmäßig in der Basis-Version an. Und bei A/V-Receivern kann man schon froh sein, wenn der umgekehrte Weg funktioniert: Ton via Bluetooth über den Receiver ausgeben.

Simples Upgrade mit 3,5-mm-Audio-Dongle

Wer nun aber z.B. den Ton einer Blu-ray via Bluetooth hören möchte, kann seinen Blu-ray-Player bzw. seinen A/V-Receiver mit einem einfachen Gadget relativ günstig aufrüsten: Abhilfe schaffen hier nämlich praktische kleine Bluetooth-Transmitter, die einfach an einen analogen Ausgang angeschlossen werden, das Signal digital umwandeln und per Bluetooth and gekoppelte Ohrhörer senden. Üblicherweise haben solche Transmitter auch einen Akku, der via Micro-USB geladen wird und einige Stunden lang hält.

Somit kann man den Transmitter für einen Lauf oder sonstige sportliche Aktivitäten sogar an einen »iPod Shuffle« anschließen, um diesen bluetoothfähig zu machen.

Keine bis minimale Wiedergabeverzögerung, brauchbares Handling

Ich habe mir damals z.B. einen einfachen Bluetooth-Transmitter von TaoTronics um ca. 25 Euro zugelegt. Der Transmitter bietet bezüglich Codecs bzw. Features zwar keinerlei Besonderheiten, verrichtet seinen Dienst aber bis heute anstandslos und weist trotz fehlender Apt-X-Unterstützung keine bis nur eine minimale Wiedergabeverzögerung auf.

Das kleine, etwas billig aussehende Gehäuse, das nur etwas kleiner als eine Streichholzschachtel ist, mag zwar mangels Display UX-technisch nicht besonders vielversprechend aussehen. Der Transmitter lässt sich aber dennoch denkbar einfach benutzen: Einfach Power-Button so lange drücken, bis die blaue LED schnell blinkt und gleichzeitig die Bluetooth-Ohrhörer ebenfalls in den Pairing-Modus versetzen, schon verbinden sich Dongle und Hörer miteinander.

Neue Modelle mit mehr Features

Müsste ich mich heute für einen entsprechenden Dongle entscheiden, würde ich wahrscheinlich zu einem der Nachfolge-Modelle greifen, die nur um wenige Euro teurer sind, dafür aber gleich Apt-X mit Low-Latency-Unterstützung bieten (entsprechende Bluetooth-Ohrhörer vorausgesetzt).

Wer sich mit Blick auf seine teuren High-End-True-Wireless-Ohrhörer schon immer mal gefragt hat, warum er diese eigentlich nicht mit seinen anderen Audioquellen verwenden kann, dem bietet sich für 20 bis 30 Euro eine relativ einfache Möglichkeit, sein bestehendes Equipment upzugraden.


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