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Bloggen: Fazit nach 6 Monaten mit 3 Posts pro Woche

27.2.2019·Kommentare:  0Retweets:  0 2

2014 habe ich eine Art Test oder vielleicht besser ein »Worst of« der Universal-Fernbedienung Logitech Harmony Touch veröffentlicht, das nach Monaten der »Content-Dürre« wieder einmal ein relevanter Post auf benedikt.io (damals noch bensite.net) war. Denn dieses Produkt löste in mir seit Jahren erstmals wieder eine Art Mitteilungsbedürfnis aus, weil man im Web zu den Problemen dieser Fernbedienung so gut wie nichts gefunden hat. Darüber zu schreiben erschien mir sinnvoll und das war motivierend.

Den Rest des Jahres 2014 sowie 2015 über veröffentlichte ich in eher unregelmäßigen Abständen ebensolche Posts und fasste für 2016 schließlich den Plan, mindestens einmal im Monat ein sinnvolles Thema zu finden, über das es sich zu bloggen lohnt. Für 2017 steigerte ich das Vorhaben auf 2 Posts, 2018 schließlich auf 4 und im September startete ich schließlich Versuch, von Montag bis Freitag je einen Blogpost pro Tag zu veröffentlichen.

Wenn man ein paar Ideen hat und vorarbeiten kann, funktioniert das auch … irgendwie. Für den laufenden Betrieb erkannte ich aber schnell, dass das Vorhaben, fünf, zumindest irgendwie relevante, Posts in der Woche »rauszuhauen« zu ambitioniert ist. Aber ich dachte, 3 pro Woche wäre im Bereich des Möglichen. Dazu mit einem fixen Veröffentlichungsplan jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag. Fixe Veröffentlichungstage erscheinen natürlich als Antithese zur digitalen Publikation, aber für den persönlichen Workflow sind sie eine gute Unterstützung und wenn Ideen rar sind, verhilft einem der Zeitdruck auch zu einer gewissen Kreativität bei der Themenfindung.

Der Nachteil dabei: Man beginnt irgendwann die großen, relevanten Posts aufzuschieben. Denn wenn die nächste Deadline in Sichtweite ist und man das eigene Blog zum Privatvergnügen in seiner spärlichen Freizeit betreibt, ist es natürlich leichter mal schnell etwas über das Reinigen des Lightning-Ports oder versteckte Fenster-Management-Features in macOS zu schreiben.

Nicht falsch verstehen, das sind sicher auch nicht irrelevante Themen, aber so lässt eben mein Test zu den Earin »M-2« ebenso auf sich warten, wie jener zum (großartigen) »Mighty Vibe« oder auch ein Bericht darüber, wie Netflix noch immer nichts gegen den Gmail-Hack unternommen hat – also durchaus etwas mit einem ernsteren Hintergrund.

Daher werde ich mein monatliches Pensum wieder zurückschrauben. Um wie viel und auch, ob es weiterhin bei fixen Veröffentlichungstagen bleibt, kann ich noch nicht fix sagen. Vielleicht experimentiere ich auch ein bisschen, bis ich den perfekten Rhythmus gefunden habe. Also nicht wundern, wenn es zukünftig wieder etwas weniger Inhalte gibt, dafür aber vielleicht interessantere, die man nicht überall findet.


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