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macOS-Tipp: Versteckte Fenster-Management-Features nutzen

6.2.2019·Kommentare:  0

Apples Version des Anordnens von Fenstern nebeneinander dürfte vielen bereits bekannt sein: Mit der Maus lange auf den grünen runden Maximierungsbutton klicken, warten, bis sich das Fenster etwas verkleinert und man dieses rechts oder links am Bildschirm platzieren kann. Dann Fenster loslassen und aus der Miniaturansicht jenes Fenster wählen, das die andere Hälfte des Screens einnehmen soll.

Erinnert sehr an die Funktion von Windows, die mit Windows-Taste + Links bzw. Rechts allerdings wesentlich schneller funktioniert. In macOS wechselt man dabei leider auch unweigerlich in den Fullscreen-Modus – muss man mögen.

Fenster rasten nebeneinander ein

Es gibt aber (mindestens) noch ein weiteres Feature, welches das Fenstermanagement in macOS vereinfacht, aber kaum bekannt ist: Fenster rasten ein, wenn man sie langsam mit der Maus zum Rand eines anderen Fensters hin vergrößert.

Zum Testen einfach ein beliebig großes Fenster (z.B. Finder) irgendwo am Desktop platzieren. Dann irgendein anderes Fenster am Rand mit dem Maus-Cursor »packen« und zum Rand des vorher platzierten Fenster ziehen.

Wenn man die Maus schnell bewegt, vergrößert man das Fenster einfach über das andere Fenster und überlappt dieses. Dass man hier ein Feature übersieht, merkt man lange Zeit nicht. Wer die Vergrößerung allerdings langsam vornimmt (zumindest im Bereich des anderen Fensterrands) merkt irgendwann, dass die Fenstergröße direkt am Rand des anderen Fensters kurz einrastet (es schnappt nicht magnetisch, bleibt aber kurz »stecken«).

Erst, nachdem man den Cursor ca. 30 Pixel weiterbewegt hat, springt das Fenster, das man vergrößert, über das andere bzw. überlappt es wieder. Das Ganze klappt übrigens auch, wenn man das komplette Fenster zieht. Wer dies langsam genug tut, merkt auch hier das Einrasten.

Wer also gerne Fenster exakt nebeneinander anordnet, muss einfach nur rechtzeitig genug mit dem Cursor abbremsen.


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