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Kritik: »Once Upon a Time in Hollywood«

Spoilerfrei·3 / 5Sterne·29.8.2019·Kommentare:  0Retweets:  0 4

Es gibt ja zwei Arten Quentin-Tarantino-Filme: Jene, die sich in einer endlosen Aneinanderreihung (immerhin cooler) Dialoge verlieren und wo handlungstechnisch nichts weitergeht (z.B. »Reservoir Dogs«) und eben jene, denen eine starke Story zugrunde liegt (z.B. »Django Unchained«).

»Once Upon a Time in Hollywood« fällt dabei – und für mich leider – unweigerlich in erstere Kategorie: Eher episodenartig wird hier das Schicksal eines abgehalftertern 60s-TV-Stars (Leonardo DiCaprio) und seines Stuntman (Brad Pitt) erzählt. Das ist sicher durchgehend unterhaltsam, oft lustig bis skurril – aber eben auch ohne tragende Handlung. Vielen Fans mag das gefallen, für mich werden solche Filme, ab dem Zeitpunkt wo ich im Kino feststelle, dass es eben einer dieser (Tarantino-)Filme ist, immer ein bisschen zu Qual. Weil man eben weiß, dass da abgesehen von ein paar Dialogen nichts mehr kommt.

Und ja, da hilft auch die eigentlich nicht unspannende Einbindung von Sharon Tate (Margot Robbie) und der Manson Family nichts – wenngleich man das Ende des Films hier durchaus als gelungen bezeichnen kann.

Wer diese Art Tarantino mag, der wird »Once Upon a Time in Hollywood« womöglich sogar großartig finden. Wer eher auf Filme mit Story-driven-Ansatz steht, wurde hiermit gewarnt.

★★★☆☆


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Once Upon a Time in Hollywood https://benedikt.io/2019/08/kritik-once-upon-a-time-in-hollywood/ 2019-08-29 Quentin Tarantino https://benedikt.io/media/movie-review.jpg Klassischer Tarantino: Witzige Dialoge, wenig Story. ★★★☆☆

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