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Apple iMac mit M1 – hässlich, aber günstig

22.4.2021·Kommentare:  0Retweets:  0 1

Als ich für meinen 2012er Mac mini gedanklich einige Umstiegsszenarien durchgespielt habe, war auch der iMac eine Option. Vor allem deshalb, weil ich damit auf einen Schlag auch meinen betagten 24-Zoll-Monitor von 2007 (!) ablösen könnte. Seit kurzem gibt es nun die aktualisierten iMacs mit M1-Chip und bei ihrer Vorstellung habe ich mir vor allem zwei Dinge gedacht: Viel günstiger als ihre direkten Intel-Vorgänger. Aber auch irgendwie hässlich.

Jede Farbvariante des iMac mit M1 Chip ein einer Reihe aufgestellt.
Die Farbgebung inklusive des weißen Displayrahmens dürfte nicht jedermanns Geschmack sein. (© Apple)

Diese Farben!

Was das Aussehen betrifft … nun ja, das liegt wohl im Auge des Betrachters. Mit dem weiterhin sehr prägnanten Kinn, das übereifrige Mockup-Designer in ihren Entwürfen bereits als entfernt betrachtet haben, müssen wir wohl noch eine Weile leben. Immerhin beherbergt es auch die mutmaßlich exzellenten Lautsprecher, die einfach Platz brauchen.

Zu den Farben: Meine erste Reaktion war, dass die Hauptfarbe auf der Displayrückseite zwar nicht so schlecht ausschaut, aber dass das jeweilige Pastellkomplementär für Ständer und Kinn gar nicht geht. Zum selben Schluss kommt auch Dan Barbera von MacRumors, dem die fragwürdige Farbgebung ein eigenes Video wert war.

Es gibt zwar auch eine komplett silberfarbene Variante, aber auch bei der bin ich kein Fan des weißen Displayrahmens. Spacegrau mit schwarzem Displayrahmen und Apple hätte sich die anbahnende Kontroverse bezüglich des Designs komplett gespart. Aber gut, vielleicht kommt diese Farbkombination ja noch.

Preisvergleich mit den Intel-Vorgängern

Gelungener als die Farben finde ich den Preis. Ob man die neuen M1-iMacs günstig findet, hängt vor allem damit zusammen, ob man sie mit dem 21,5-Zoll- oder 27-Zoll-Vorgänger vergleicht1. Ersterer startete 2019 um 1499 Euro und bot …

Allein das Upgrade auf einen Core i7 erhöhte damals den Preis auf 1819 Euro. Der letzte 27-Zoll-iMac erschien 2020 und startete mit folgender Ausstattung bei 2099 Euro:

Dagegen wirkt die Basisausstattung eines iMacs mit M1 wie ein Schnäppchen, denn um 1449 Euro bekommt man nun …

Ja, entsprechende Upgrades lässt sich Apple auch beim M1-iMac einiges kosten. Insgesamt wirkt für mich das neue M1-Modell nichtsdestotrotz wie ein ungleich besseres Angebot als alles, was in den letzten paar Jahren in der iMac-Reihe erschienen ist.

Eure Meinung?

Findet ihr die neuen iMac schön und/oder preiswert? Über Feedback dazu freue ich mich in den Kommentaren!


  1. Mein Respekt gebührt der akribischen Preis-Aufzeichnung in der Mac-Datenbank auf everymac.com – sogar internationale Startpreise für Österreich findet man dort! 

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