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Auch John Gruber findet MacBooks zu schwer

14.4.2021·Kommentare:  0Retweets:  0 1

Ich versuche im Bereich der Unterhaltungselektronik möglichst divers aufgestellt zu sein, um nicht einem Hersteller auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Das hat den Vorteil, dass man stets gezwungen ist, über den Tellerrand zu blicken und dafür auch abseits seiner bevorzugten Marken weiß, wo gerade echter Fortschritt stattfindet. Deswegen muss ich immer schmunzeln, wenn bekannte Autoren mit starkem Fokus auf eine Marke manchmal zu später Einsicht gelangen und feststellen, dass man anderswo in einigen Bereichen schon viel weiter ist, als der eigene Lieblingshersteller.

So muteten die neuen M1-MacBooks bei der Neuvorstellung Ende letzten Jahres wie Lückenbüßer an: altes Gehäuse, dicke Displayränder, hohes Gewicht. Bei der Leistung ist Apple uneinholbar vorne, beim Rest hinkt man aber (noch) hinterher.

Dass John Gruber sogar mittlerweile die iPhones bezüglich ihres Gewichts (siehe meine Posts zum iPhone 12 mini und iPhone 11 Pro) kritisiert, hat mich ja schon etwas verwundert.

Als dann vor kurzem sogar das knapp 900 Gramm leichte Lenovo X1 Nano prominent auf Daring Fireball erwähnt wurde, staunte ich nicht schlecht: Nicht nur, dass es sich dabei gar nicht um einen den Faktor Gewicht herunterspielenden Artikel handelte, so schloss John Gruber sogar mit klaren Worten in Richtung Cupertino:

It just can’t stand for long that Apple is so far behind the PC state-of-the-art in lightweight laptops.

Nicht »a little behind«, nicht nur »behind« sondern sogar »so far behind«. Das ist im Apple-Lager schon eine Ansage, die man in Cupertino hoffentlich nicht lang auf sich sitzen lassen wird.


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