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Meine Corona-Impfung: Ablauf top, minimale Nebenwirkungen + etwas Kritik

21.5.2021·Kommentare:  0Retweets:  0 2

Wie bereits beschrieben, habe ich einen früheren Impftermin ergattert und am Mittwoch war es dann soweit: bei einer niedergelassenen Ärztin im Raum Korneuburg erhielt ich meine erste Corona-Impfung.

Impfung mit AstraZeneca

Vor Ort war der Ablauf sehr gut organisiert. Für die Impfungen gab es eine eigene Warteschlange bei der eine Assistentin – adequat mit Warnweste und Headset ausgestattet – E-Cards und Fragebogen einsammelte. Für die Impfung selbst war ein eigenes Behandlungszimmer reserviert. Davor bekam man noch einen Ausdruck aus der eigenen Elga-Akte mit entsprechender Bestätigung. Das Impfpersonal erkundigte sich zudem, ob man noch etwaige Fragen hätte. Bereits 5 Minuten nach Beginn meines mit zugewiesenen Timeslots war ich auch schon geimpft. Nach 15-minütiger Wartezeit auf der Terrasse der Praxis ging es dann wieder nach Hause.

Nebenwirkungen

Mir wird, was mein Immunsystem und Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfungen betrifft, eine gewisse Rossnatur zugeschrieben. So zeigten sich bei mir z.B. auch bei einer Tollwut-Impfung vor einigen Jahren keinerlei Symptome. Also war ich aufgrund der AstraZeneca zugeschriebenen Nebenwirkungen besonders gespannt.

Schlimm waren sie dann auch nicht, aber doch spürbar: Gegen Abend leichte Anwandlungen von Schüttelfrost (ohne Fieber) und den ganzen nächsten Tag das Gefühl eines sich anbahnenden grippalen Infekts. Tags darauf, als wäre nichts gewesen. Manchmal empfohlene Schmerzmittel wie Mexalen oder Parkemed habe ich nicht eingenommen – wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich hier vorher beim Impfpersonal erkundigen.

Kritik: Impfdosen bleiben übrig

So weit, so gut. Eine Sache hat mich allerdings irritiert: In der Warteschlange vor der Praxis wurden alle Wartenden gefragt, ob sie Personen kennen, die sich impfen lassen möchten. Gestern hätte eine Dosis vernichtet werden müssen, weil sie übrig geblieben ist und auch heute sähe es danach aus. Ich glaube, dass man im Eifer des Gefechts, vor Ort wohl nichts anderes mehr machen kann, um die Impfdosen an die Frau oder an den Mann zu bringen. Und wie man das auf österreichischer Gesamtebene von der Organisation her besser lösen kann, weiß ich auf die Schnelle auch nicht.

Aber es kann doch nicht sein, dass man online einen Wochen oder gar Monate später stattfindenden Impftermin bucht und dann in der Zwischenzeit im ganzen Bundesland täglich Impfdosen liegen bleiben und vernichtet werden müssen. Wozu wurde die Warteliste eingeführt? Ist es tatsächlich keine Option, der Bevölkerung zu sagen, schaut’s einfach jeden Tag bei den Impfstellen in eurer Nähe vorbei und fragt?

Eure Meinung

Seid ihr auch schon geimpft oder werdet ihr es bald? Wie war eure Erfahrung und wie fandet ihr die Organisation? Über Feedback dazu freue ich mich wie immer in den Kommentaren!


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