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MacBook Pro mit M1 Pro/Max: Apples schwers­tes MacBook Pro seit 2013 (< 15″)

19.10.2021·Kommentare:  2Retweets:  0 1

Seit Montag gibt es also endlich die neuen MacBook Pros, mit neuem Gehäuse, 14- bzw. 16-Zoll-Display mit 120 Hz und Mini-LED, 1080p-FaceTime-Kamera, ohne Touchbar, dafür jetzt mit Notch. Alles schön und gut, wie beim iPhone 13 interessiert mich hier aber vor allem das Gewicht – und traute beim Livestream des Events meinen Augen nicht.

MacBook Pro mit M1 Pro/Max: In allen Belangen am neusten Stand, bis auf eine Sache … (© Apple)

Denn laut Apple wiegt die Variante mit 14 Zoll sage und schreibe 1,6 Kilogramm – und das bei fast gleichen Abmessungen wie das nach wie vor erhältliche MacBook Pro von 2020 mit 1,4 Kilogramm. Die Möglichkeit, mit dem M1-Chip potenziell leistungsfähige aber kompakte und vor allem ultraleichte Laptops zu bauen, wurde also nicht genutzt – vielleicht (hoffentlich) hebt man sich das in Cupertino für nächstes Jahr mit dem MacBook Air auf.

Damit überlässt man der leistungstechnisch weit unterlegenen Windows-Konkurrenz zumindest den Vorteil, viel leichtere Laptops anbieten zu können. Zum Vergleich, selbst ein für Intel-Verhältnisse gut ausgestattetes Lenovo X1 Carbon wiegt mit 1,13 Kilogramm ein halbes Kilo (!) weniger (von der Nano-Variante mit knapp 900 Gramm ganz zu schweigen).

Das Gewicht ist auch insofern enttäuschend, weil Apple diese Marke bereits 2013 unterschritten hat: Brachte das MacBook Pro (Early 2013) noch 1,62 Kilogramm auf die Waage, wog das im Oktober des selben Jahres vorgestellte »Late 2013«-Modell »nur« noch 1,57 Kilogramm.

Mit 120-Hz-Display mit Mini-LED, Notch, neuer Tastatur, neuen Lautpsrechern, viel mehr Anschlüssen, noch viel längerer Akkulaufzeit und natürlich extremer Performance wird der Fokus der anvisierten Zielgruppe sicher auf anderen Aspekten als auf dem Gewicht liegen. Dass man an dem Faktor aber gar nicht geschraubt hat und im Gegenteil sogar verschlimmert hat, ist aber enttäuschend. Meine Vermutung ist, dass sämtlicher eingesparter Platz durch den M1-Pro-Chip zusätzlichem Akku weichen musste, um den Ende 2020 erreichten Topwerten noch einmal einen absurd hohen Schub zu verpassen: 17 statt 10 Stunden Videoplayback gegenüber dem 2020er-M1-Modell sind mehr als nur beachtlich.


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