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Shure Aonic 50 – erster Eindruck: Edles Rock-Klangwunder mit gnadenlosen Höhen

12.1.2022·Kommentare:  0Retweets:  1 1

Im Zuge meines Versuchs mir bei Over-Ear-Kopfhörern einen besseren Überblick zu verschaffen, habe ich mir als alter Shure-In-Ear-Fan auch die Shure Aonic 50 via Grover ausgeliehen. Und die wussten bei meinen folgenden ersten Eindrücken durchaus zu gefallen.

Die große runde Tortenverpackung der Shure Aonic 50 (braunes Modell) auf einem Tisch liegend.
Die UVP der Shure Aonic 50 betrug 2020 noch 399 Euro, liegt aber mittlerweile bei 299 Euro. Im Handel bereits ab 235 zu haben.

Warum genau die Shure Aonic 50?

Zu Weihnachten habe ich mir die Austrian Audio Hi-X25BT gekauft und war vom Sound etwas enttäuscht. Da das aber meiner allerersten Over-Ears sind, wollte ich auf Nummer sicher gehen und andere Modelle zum Vergleich testen. Dazu gehörten einerseits die preislich ähnlichen (aber enttäuschenden) Sony WH-CH710N und nun eben auch die Shure Aonic 50 – die preislich freilich in einer ganz, ganz anderen Liga spielen (UVP bei Veröffentlichung 2020 betrug gar 400 Euro).

Hinweis: Dies ist ein unabhängiger, nicht kommerziell ausgerichteter Erfahrungsbericht basierend auf meinen ersten Eindrücken. Ich habe die Miete für das Produkt selbst bezahlt, mir stand weder ein Testmodell oder eine Leihgabe zur Verfügung, noch enthält dieser Artikel Affiliate-Links. Ich stehe zudem in keinerlei Beziehung zum Hersteller, Händler und/oder Verleiher. Mehr zur nicht-kommerziellen Ausrichtung von benedikt.io gibt’s unter Über.

Kopfhörer aus der Preisklasse mit den Austrian Audio Hi-X25BT zu vergleichen ist natürlich nicht fair, im Anschluss an meine ersten Eindrücke werde ich trotzdem kurz darauf eingehen und auch der Frage nachgehen, ob die Aonic 50 den Aufpreis wert sind – zumindest meinem ersten Eindruck nach.

Erste Eindrücke

Vergleich mit den Austrian Audio Hi-X25BT

Wie gesagt, vom Preis her ist der Vergleich nicht fair, aber sei es drum: Die Aonic 50 klingen (natürlich?) beim ersten Anspielen gefälliger als die Hi-X25BT, haben wesentlich bessere Bluetooth-Specs und dank der echten Buttons auch viel bessere Steuerungsmöglichkeiten. Wenn es jetzt abseits der Dynamik, Basswiedergabe und Punch aber rein um die Details geht, scheint mir der Unterschied gar nicht so groß zu sein. Trotzdem fällt ein direkter Vergleich aber schwer. Weil oben als letzter Punkt erwähnt: Mit den Hi-X25BT hört es sich, vor allem neben der Arbeit, wesentlich angenehmer, die Aonic 50 vermitteln dafür fast schon echtes Bühnenfeeling, wenn man sich nach Feierabend mit einem Bier in der Hand mal ausklinken möchte. Insofern scheint mir ein realer Preisunterschied von derzeit 85 Euro (die Aonic 50 gibt es z.B. in Schwarz aktuell bei Thomann um 235 Euro) schon eine Überlegung wert.

Eure Meinung

Was meint ihr? Habt ihr Fragen oder besitzt die Aonic 50 schon länger und seid gleicher oder anderer Meinung? Über eure Feedback dazu freue ich mich wie immer in den Kommentaren!


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