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WordPress: Im »In­di­vi­du­el­le Felder«-Dropdown *alle* Einträge anzeigen

20.5.2022·Kommentare:  0

Ich verwende im WordPress-Dashboard bei meinen Beiträgen (»Posts«) sehr viele verschiedene so genannte Individuelle Felder (»Custom Fields«). Ab einer bestimmten Anzahl Individueller Felder werden im Dropdown allerdings nicht mehr alle Einträge angezeigt, was das Hinzufügen äußerst mühsam macht. Mit ein paar Zeilen Code sich das aber beheben.

Individuelle Felder?

Im Classic Editor, den ich nach wie vor bevorzuge, ist das Widget für die Individuellen Felder standardmäßig verfügbar, bei meinem kurzen Gutenberg-Ausflug musste ich die Anzeige damals noch manuell aktivieren. Damit lassen sich zu einem Beitrag beliebige Metadaten hinzufügen, auf die man dann im Template zugreifen kann.

Ein einfaches Beispiel: Wenn ich jeden meiner Beiträge auch auf Twitter poste, möchte ich vielleicht auch im Beitrag auf meinem Blog auf diesen Tweet verlinken. Dazu kann ich ein Individuelles Feld namens »twitter_link« anlegen und die URL zum Tweet einfügen. Auf den Wert kann ich im Template zugreifen und ihn beim Beitrag anzeigen lassen.

Das Problem

Wie eingangs erwähnt neigt WordPress aus unerfindlichen Gründen dazu, die Anzahl der Einträge in dem Dropdown zu beschränken. Man kann nicht angezeigte Individuelle Felder zwar trotzdem manuell eintippen und hinzufügen und sie werden korrekt als bereits verfügbares Feld erkannt – trotzdem ist das auf Dauer ziemlich mühsam.

Die Lösung

Die Lösung dafür habe ich auf auf Stackexchange gefunden. Und zwar genügt es, folgenden Filter z.B. in der functions.php des Themes zu hinterlegen:

add_filter( 'postmeta_form_limit', 'meta_limit_increase' );
function meta_limit_increase( $limit ) {
return 50;
}

Der Wert nach return gibt dabei die Maximalanzahl der angezeigten Einträge an.

Man kann natürlich darüber streiten, wie viele verschiedene Individuellen Felder man verwenden sollte, bei mir sind es über 20 und ich brauche jedes einzelne davon. Z.B. für meine Social-Media-Integration oder aber auch für die weiterführenden Links bei meinen Filmkritiken (z.B für Trailer, IMDb etc.) – insofern zahlen sich die paar Zeilen Code in der functions.php auf jeden Fall aus.


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