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WWDC 2022: Wieder ein schweres MacBook Air, weiter warten auf Mac mini

17.6.2022·Kommentare:  0Retweets:  0 0

Als Fan von Apple-Keynotes habe ich mir natürlich auch jene der WWDC 2022 gegeben – und auf einen neuen Mac mini gehofft, auf den ich endlich von meinem 2012er-Modell upgraden kann. Und heimlich auch auf ein leichtes MacBook Air – aber es sollte anders kommen.

Vor meinem »Rant« vielleicht ein kleiner Disclaimer: Das neue MacBook Air ist am Papier vermutlich einer der besten Laptops am Markt, insbesondere, was Leistung und Akkulauzeit angeht – noch dazu mit komplett lüfter- und damit lautlosem Design. Wäre ich mit meinem Anforderungen auf der Suche nach einem Arbeits-Laptop, wäre das Air vermutlich meine erste Wahl (und die neue Midnight-Farbvariante sieht großartig aus).

Frontansicht des Apple MacBook Airs.
Mittlerweile bei Apple obilatorisch: Die Notch bei Laptops. (© Apple)

Wieder ein schweres MacBook Air

Am spannendsten finde ich allerdings trotzdem, dass Apple entweder nicht willens oder nicht in der Lage ist, einen leichten Laptop zu bauen. Denn auch das neue MacBook Air, das zugegeben wohl ein toller Laptop ist, wiegt 1.240 Gramm (und ist nur 50 Gramm leichter als der Vorgänger). Meine Tabelle leichter Computer habe ich schon länger nicht mehr aktualisiert, aber wirklich jeder Hersteller hat ein leichtes Modell unter einem Kilogramm im Programm. Und es heißt halt »Air« – mir erschließt sich nicht, warum Apple diesen Faktor komplett ausblendet.

Und auch beim Preis macht es meiner Meinung nach einen Unterschied, ob man von einem 1.199 US-Dollar oder einem 1.499 Euro teuren Laptop spricht. Der Unterschied zwischen Dollar- und Euro-Preis ist mittlerweile gigantisch (und auch nicht mehr über die Sales Tax argumentierbar). Vergleiche mit der Windows-Welt sind allein wegen Apples eigenen Chips schwierig (die Performance-Vergleiche mit Windows sind nur mehr als peinlich zu bezeichnen). Für nicht rechenintensive Tätigkeiten bekommt man in der Windows-Welt aber für beinahe die Hälfte gute Optionen (und teilweise mit mehr Ram und größerer SSD).

Weiter warten auf Mac mini

Die Gerüchteküche um einen neuen Mac mini mit M2-Chip und neuem Gehäuse brodelt schon seit einiger Zeit. Da auf der WWDC 2022 kein neues Modell vorgestellt würde, deutet vieles darauf hin, dass es womöglich doch noch bis 2023 dauern könnte. Es stört mich jetzt nicht wahnsinnig, aber echtes 4K und macOS-Support (zumindest Security-Updates) wären auf Dauer schön. Und dass man auch hier bei vermutlich höherem Basispreis mit mickriger Grundausstattung in Form von 8 GB Ram und 256 GB SSD rechnen muss, habe ich mich bereits abgefunden – und einen Plan.

Wäre das Air wirklich leicht gewesen, hätte ich mich vielleicht dazu hinreißen lassen. Bei dem Gewicht mit dem Preis in Kombination mit der grundsätzlich höheren Anfälligkeit von Mobilgeräten (scheinbar finde ich immer wieder Möglichkeiten, auf meine schlechte Macbook-Erfahrung Mitte der 2000er zu verlinken 😄), fällt mir das Warten auf einen neuen Mac mini aber leicht.


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