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»Light & Magic« – Doku über die Entstehung von ILM mit »Star Wars«-Easteregg

5.8.2022·Kommentare:  0Retweets:  0 0

Drüben bei Filmszene wurde kürzlich die Dokuserie »Light & Magic« (Disney+) besprochen. Und obwohl ich gerade ein wenig an einer Serien- und Filmübersättigung leide, gehen gute Dokus doch irgendwie immer.

Stimmungsbild Sternenhimmel mit an Star Wars angelehntem Schriftzug: Star Wars Special Editions oder wenn richtig alt fühlen du dich willst.
Star Wars: Start des größten Sci-Fi-Franchises, aber auch der ersten echten Spezialeffekt-Schmiede.

Wer Filmemachen und dabei dem Spezial-Effekte-Aspekt auch nur irgendetwas abgewinnen kann, dem kann ich diese 6-teilige Serie sehr ans Herz legen (ich bin gerade bei Folge 4). Wer sich unsicher ist, für den vermittelt der Trailer einen sehr guten Eindruck davon, was einen erwartet.

Gerade die Anfangsjahre von Industrial Light & Magic, dessen Kürzel ILM fast genauso bekannt ist, ist faszinierend mitanzusehen. Selbst für jemanden, der in den letzten Jahrzehnten so gut wie jegliches Making-of-Material von »Star Wars« aufgesogen hat, bietet diese Dokuserie erstaunlich umfangreiches, detailliertes und – so scheint es zumindest für mich – noch nie gezeigtes Material inklusive sehr früher Interviews mit z.B. George Lucas.

Mit dabei in der von Lawrence Kasdan konzipierten Dokumentation sind aber alle ILM-Größen von einst und jetzt: John Dykstra, Phil Tippett, Dennis Muren, John Knoll und wie sie alle heißen. Und natürlich nimmt auch allerlei Regieprominenz (u.a. Steven Spielberg, James Cameron) im Interview-Sessel Platz, um über ihre Erfahrungen mit ILM zu plaudern. Ja, das hat manchmal Werbecharakter und als Disney-Produktion fehlt natürlich ein kritischer Blickwinkel, aber es wird schon ein erstaunlicher Blick hinter die Kulissen gewährt und auch das eine oder andere Problem zumindest angeschnitten.

Easteregg für »Star Wars«-Fans

»Light & Magic« bietet aber abseits von all dem noch ein zusätzliches Easteregg: Denn um die Effekte nach deren Entstehung in der fertigen Fassung zu demonstrieren, zeigt diese Doku neben Indiana Jones, E.T. und Co. vor allem reichlich »Star Wars«-Material – und zwar nicht die seit 1997 immer wieder veröffentlichten Special-Editions, sondern tatsächlich High-Definition-Scans des – so scheint es – Originalmaterials (eben ohne der zusätzlichen 97er-CGI-Effekte), das abgesehen von Dropouts in erstaunlich gutem Zustand ist.

Die klassische »Star Wars«-Trilogie mit einem hochwertigen Scan und minimalster Restaurierung (Stichwort Dropouts) mal wieder im Original zu sehen, das wär’ schon was …


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