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Kurzkritik: »Trans­port 6: Übertransporter« von Philip P. Peterson (Hörbuch)

3.5 / 5 Sterne·15.9.2022·Kommentare:  0

Bisher fand ich alle Teile der »Transport«-Reihe gut bis sehr gut und eigentlich beginnt auch Teil 6, mit dem verwirrenden Titel »Übertransporter« (wie, es gibt neben dem Supertransporter noch eine Transporter-Art?!), ganz vielversprechend.

[Wer nichts über die Ausgangslage wissen möchte, überspringt diesen Absatz einfach]

Die Handlung schließt unmittelbar an das Ende von Teil 5 an und folgt einerseits wieder Protagonist Russel Harris, der sich samt Team abermals durchs Transporter-Netzwerk bewegen muss, um Hinweise auf den Ursprung der Bedrohung in Teil 5 zu finden. Gleichzeitig testet sein Sohn Jim auf einer Weltraumbasis mit einer Reihe anderer Freiwilliger ein neues Fluggerät, das im Kampf gegen den neuen Feind behilflich sein soll.

[Inhaltsteaser Ende]

Aus irgendeinem Grund brauchte ich für diesen Teil, wieder als Hörbuch gehört, besonders lange. Ich glaube, das lag schlicht daran, dass hier, trotz gutem Anfang recht wenig passiert und sich die Parallelhandlungen sehr ähneln: Beim Springen durch die Welten mit dem Transporter trifft die Crew wider Erwarten doch auf allerlei tödliche Gefahren und auch die Flugtests erinnern ans Einer-weniger-Prinzip.

Und am Ende beschleicht einen doch ein bisschen das Gefühl, dass man hier eine Idee auf zwei Bücher aufgeteilt hat und die wahre Auflösung erst – im bereits erhältlichen – Teil 7 (»Ursprung«) erfahren wird. Mit 6½ Stunden Laufzeit ist Letzterer zudem nochmal eine Stunde kürzer als die anderen Teile.

Nicht falsch verstehen, auch »Transport 6« ist unterhaltsam, aber nicht mehr so gut wie die Vorgänger.

★★★½☆


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Transport 6: Übertransporter