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Webstandards in der Politik

28.9.2008·Kommentare:  0

Zuerst hoffe ich mal, dass ihr alle schon gewählt habt oder es noch tun werdet. Falls nicht, ab ins Wahllokal! In Bezug auf politische Inhalte zwar irrelevant, hat mich aber trotzdem interessiert, wie webaffin die einzelnen Parteien sind. Deswegen hab ich die Startseiten der bundesweit antretenden Parteien durch den W3C-HTML-Validator gejagt. Hier das Ergebnis, sortiert nach Fehlern:1

Platz Partei Doc-Type Fehler Warnungen
1 Die Grünen XHTML Transitional 1.0 0 0
2 Lif HTML 4.01 Transitional 26 17
3 Liste Fritz2 HTML 4.01 Transitional 31 9
4 KPÖ XHTML 4.0 Transitional 32 2
5 ÖVP XHTML Transitional 1.0 54 7
6 Rettö HTML 4.0 Transitional 61 78
7 SPÖ XHTML Transitional 1.0 81 8
8 Die Christen HTML 4.01 Transitional 993 125
9 BZÖ HTML 4.01 Transitional 122 67
10 FPÖ HTML 4.0 Transitional 417 22

Die Werte sind natürlich punktuell. Als ich den Test vor ein paar Wochen zum ersten Mal durchgeführt habe, hatte die SPÖ beispielsweise »nur« 53 Fehler, die FPÖ 632. Bei der Liste Fritz änderte sich die Fehleranzahl bei jedem Durchlauf. Positionen dürften sich durch die Schwankungen aber so gut wie keine verschieben – höchstens, dass sich die KPÖ mal vor der Liste Fritz einreiht.

Besonders hervorheben muss man die Webseite der Grünen, deren Startseite trotz komplexen Layouts und Typo3-Backend als einzige standardkonformes HTML ausliefert.

Politisch kann man aus diesem Ergebnis genau so viel ableiten wie aus Kaffeesud, aber ich liebe einfach Listen.


  1. Repräsentiert nicht notwendigerweise meine poltische Einstellung, ist nur eine Liste. Stand: 28.9.2008, ~13 Uhr.
  2. Da für die NR-Wahl listefritz.at und nicht fritz-dinkhauser.at zuständig ist, hab ich erstere zum Test herangezogen. Bei letzterer hat der Validator auch arge Probleme beim Parsen (»The following missing or conflicting information caused the validator to perform guesswork prior to validation.«)
  3. Die Christen verwenden ein ziemlich verschachteltes Framset, die Fehler hab ich einfach addiert.

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