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Blade: Trinity

★☆☆☆☆·22.1.2005·Kommentare:  2

Das Qualitätsniveau von Blade: Trinity wird anhand folgender Szene deutlich: Jessica Biel (die schöne Tochter aus Eine himmlische Familie) steckt sich in Zeitlupe ihre iPod-Kopfhörer ins Ohr, wartet in bauchfreiem Top und cooler Pose auf den herannahenden Feind und wird dabei musikalisch von Black Lab – This Blood begleitet (anhören auf amazon.com). In genau dieser peinlichen Machart kommt leider der ganze Film daher, in dem sich platte Oneliner und schauderhafte Dialogführung ein Stelldichein geben. Die Inszenierung erreicht dabei bestenfalls durchschnittliches Niveau und zeichnet sich durch schlechtes Timing aus (Teil 3 stellt in der Kategorie »Wartezeit bis Polizisten von der Schusswaffe Gebrauch machen« einen neuen Rekord auf). Was Guillermo del Toro mit Blade II so schön fortsetzte, macht David S. Goyer mit Blade: Trinity zunichte. Schade eigentlich.

traurig 1 von 5 Sternen



2 Kommentare

#1 von Gernot am 23.1.2005, 18:52 Uhr

Das einzig überrachende an dieser Filmkritik ist dein Lob für Blade 2.
🙂

lg gernot

#2 von Benedikt am 23.1.2005, 22:43 Uhr

Bei Blade II scheiden sich scheinbar die Geister. Aber egal was man von Teil 2 hält (ich würde ihm 4 von 5 Sternen geben), sein Nachfolger ist in allen Belangen um Längen schlechter.


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