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Beamer anstecken: PC vs. Mac

8.4.2005·Kommentare:  7

Heute hielt ich gemeinsam mit zwei Kollegen ein Referat an der Uni. Zur visuellen Unterstützung projizierten wir eine PowerPoint-Präsentation via Beamer auf eine Leinwand.

Der Prozess, den Beamer an mein Acer Notebook anzustecken ist irgendwie umständlich. Ich muß den Beamer anstecken, einige Tastenkombinationen ausprobieren (die Symbole für die Sondertasten sind nicht gerade hilfreich) und hoffen, dass es am Ende klappt.

Die Gruppe nach uns benutzte ein iBook und dort funkionierte dieser Vorgang folgendermaßen: Beamer anstecken. Fertig. Das Bild wurde sofort auf die Leinwand projiziert ohne irgendwas dafür tun zu müssen. Warum packt das ein Windows PC nicht?



7 Kommentare

#1 von Gernot am 8.4.2005, 13:05 Uhr

Na na na da muss ich dir einmal in deinem Apple Fanatismus wiedersprechen:

* Ein Windows PC packts schon siehe IBM Notebook -> FN F7 und da ist das Bild, hat bis jetzt bei unzähligen Präsentationen immer funktioniert.

Wie war eigentlich die Präsentation?

#2 von Benedikt am 8.4.2005, 13:10 Uhr

FN F7 und da ist das Bild, hat bis jetzt bei unzähligen Präsentationen immer funktioniert.

Genau das meine ich ja. Warum muß ich eine Taste drücken? Wenn ich einen Beamer anstecke, dann will ich doch wohl, dass das Bild über den Beamer gezeigt wird. Die Herumprobierei mit den Tastenkombos, bis das Bild sowohl am PC als auch am Beamer gezeigt finde ich ebenfalls lästig. War am Mac auch kein Problem: das Bild war sofort über Beamer und am Bildschirm zu sehen.

Wie war eigentlich die Präsentation?

Die ist sehr gut und ohne Probleme abgelaufen. Danke der Nachfrage!

#3 von Gernot am 8.4.2005, 13:14 Uhr

Wenn ich einen Beamer anstecke, dann will ich doch wohl, dass das Bild über den Beamer gezeigt wird.

Ja ja schon, aber wenn ich bei einem Vortrag z.b.: ein Programm Testweise herzeigen will, den Startvorgang (der ja vielleicht nicht funktionieren könnte) aber nicht unbedingt, inklusive Startmenü, meinen Zuhörern zeigen will dann macht das durchaus Sinn.

Da hab ich jetzt schon ein paar peinliche Situationen auf Apple Notebooks gesehen unter dem Stichwort »Vortragender sucht verzweifelt in seinem animierten Apple Menü nach richtigem Programm«

Abgesehen davon gibts ja auch so schöne Sachen wie am Beamer zeig ich die Präs. am Notebook sehe ich meine Notizen…

#4 von Benedikt am 8.4.2005, 13:24 Uhr

… wenn ich bei einem Vortrag z.b.: ein Programm Testweise herzeigen will, den Startvorgang (der ja vielleicht nicht funktionieren könnte) aber nicht unbedingt, inklusive Startmenü, meinen Zuhörern zeigen will dann macht das durchaus Sinn … Da hab ich jetzt schon ein paar peinliche Situationen auf Apple Notebooks gesehen unter dem Stichwort “Vortragender sucht verzweifelt in seinem animierten Apple Menü nach richtigem Programm”

Aber wenn ich ein Programm herzeigen will, dann bereite ich das in der Regel so vor, dass ich es auch finde wenn ich es brauche. Wenn ich dafür zuerst den Beamer deaktivieren muss um mir die Peinlichkeit des nicht Findens zu ersparen, dann macht der Vortragende etwas falsch.

Abgesehen davon gibts ja auch so schöne Sachen wie am Beamer zeig ich die Präs. am Notebook sehe ich meine Notizen…

Also entweder ist das eine IBM-Spezialität oder ich habe die Funktion bei PowerPoint 2003 noch nicht gefunden. Bei Keynote 2 gibt es allerdings so eine ähnliche Funktion. Ich wüßte aber wie gesagt nicht, wie ich sowas bei meinem Notebook machen kann.

#5 von Benedikt am 8.4.2005, 14:21 Uhr

Hier kann man übrigens die Notiz-Funktion von Apples Keynote 2 sehr schön sehen. Ich vermute mal, dass das bei PowerPoint auch irgendwie geht. Hier liegt meiner Meinung auch das Problem: »Irgendwie« geht es bei Microsoft schon, aber Apple kümmert sich eben auch um das »Wie«.

#6 von Dominik am 8.4.2005, 14:45 Uhr

Leute, so einfach ist das alles dann auch wieder nicht:

Beim iBook funktioniert das mit dem externen Bildschirm dermaßen einfach, weil Apple ausschließlich den Modus »Spiegeln« erlaubt. Sprich: Anstecken, Fertig! Sollte der Beamer die Auflösung nicht ertragen wird automatisch auch am Laptop heruntergeregelt.

Das Powerbook (oder iBook mit kleinem Software-Patch) erlaubt auch die Darstellung mehrerer Desktops. Das ist dann die Keynote 2 Deluxe-Variante die auch mit powerpoint:mac 2004 funktioniert (allerdings vom Stil her nicht so ganz das Wahre). Dann ist es auch ohne Probleme möglich nicht das Startmenü, etc. zu Zeigen, da es immer einen »primären« Bildschirm gibt. Auf dem anderen kann man sogar einen eigenen passenden Background werfen, d.h. man sieht fett das Firmenlogo bis irgendwann Keynote/Powerpoint den zweiten Bildschirm für die Präsentation übernimmt.

Natürlich ist Spiegeln der Standard, weil sehr intuitiv und einfach. Keynote 2 aktiviert stets den passenden Modus 😉

Anzumerken ist, dass die Funktion mit dem Kontrollschirm fantastisch ist, da man immer die nächsten Folien und aktuellen Notizen sieht. Außerdem ist es spielend möglich professionell zu einem beliebigen Punkt der Präsentation zu springen (d.h. ohne dass der Zuschauer Menüs sieht).

#7 von Benedikt am 8.4.2005, 17:42 Uhr

Leute, so einfach ist das alles dann auch wieder nicht:

Naja, eigentlich schon: Anstecken, fertig. Wußte allerdings nicht, dass die Vorschaufunktion nur mit Hilfe mehrerer Desktops funktioniert, die Produktbeschreibung ließ nämlich nicht darauf schließen.

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