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DRM-Vorwürfe – Steve Jobs rechnet ab

7.2.2007·Kommentare:  2

Unter dem Titel »Thoughts on Music« rechnet Steve Jobs mit all jenen ab, die ihm wegen des in den iTunes Store integrierten DRM Vorwürfe machen.

Ein kleiner Auszug, der sich auf die Situation in Europa bezieht:

Much of the concern over DRM systems has arisen in European countries. Perhaps those unhappy with the current situation should redirect their energies towards persuading the music companies to sell their music DRM-free. For Europeans, two and a half of the big four music companies are located right in their backyard.

Egal was man von Apple, Steve Jobs oder DRM hält, der Artikel ist interessant zu lesen.


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2 Kommentare

#1 von herr_ernst am 8.2.2007, 20:10 Uhr

Stevie-Boy hat schon recht. Nur eines verstehe ich nicht: Warum wird alle Musik mit DRM verkauft? Manche Stücke von Indie-Labels könnten ja ohne DRM angeboten werden (so wie auf emusic)?

Ich persönlich hoffe auf ein Verschwinden von DRM. Vorher investiere ich sicher keinen Cent in Online-Musik.

#2 von Benedikt am 9.2.2007, 0:22 Uhr

Stimmt, DRM-lose Musik von Indie-Labels könnte eigentlich problemlos im iTunes Store verkauft werden. Aber wer weiß, was für kranke Bedingungen die großen Labels in den Vertrag mit Apple gequetscht haben…

Ich habe relativ viele DRM-geschützte Audiodateien (war fast ein bisschen geschockt, als ich gerade in iTunes nachgeschaut habe, wie viele es tatsächlich sind). Klar, DRM muss weg, aber Apple hat Onlinemusik zumindest nutzbar und populär gemacht. Der einzig gangbare Weg war offenbar DRM, und damals haben ja nicht mal die großen Plattenfirmen an den Erfolg geglaubt, sonst hätten wir jetzt ganz andere Preisschemata. Wie auch immer, es ist gut wissen, dass Jobs DRM eigentlich auch abschaffen will.


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