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Die falt­baren Smart­phones kom­men: Samsung Galaxy Fold, Huawei Mate X & LG V50 ThinQ

25.2.2019·Kommentare:  0Retweets:  0 2

2018 war das Jahr der Notch, wird 2019 das Jahr der faltbaren Displays? Könnte man jedenfalls meinen, nachdem rund um den MWC in Barcelona nun einige der großen Hersteller entsprechende Modelle vorgestellt haben: Samsung mit dem Galaxy Fold, Huawei mit dem Mate X und irgendwie auch LG mit dem V50 ThinQ (hat aber »nur« zwei getrennte Displays via zusätzlicher Hülle).

Über Sinn und Unsinn lässt sich natürlich streiten, dem Gedanken eines faltbaren Displays kann ich allerdings einiges abgewinnen: Sei es – zumindest irgendwann mal – in Form eines runden Handgelenk-Displays, das die aktuell recht konservative Smartwatch-Form ablöst (das Microsoft Band (2) ging ja schon ein wenig in diese Richtung).

Oder aber bei Smartphones, wo der Vorteil ebenfalls auf der Hand liegt: Durch die Vergrößerung des Displays ist ein zusätzliches Tablet überflüssig. Die – zumindest vom optischen Ersteindruck her – beste Implementierung scheint mir dabei aktuell das Huawei Mate X zu sein. Denn bei 8 Zoll im aufgeklappten Zustand ist man nicht mehr so weit von den 9,7 Zoll eines iPads entfernt. Im Gegensatz zum Galaxy Fold scheint beim Mate X auch die Dicke des Geräts (11mm zusammengeklappt) vertretbar zu sein, weil das Display im ausgeklappten Zustand mit nur 5,4mm (ab 2:30) schön dünn ist.

Freilich hat die Sache noch zwei Haken:

  1. Der Preis, der aktuell bei 2.000 Euro startet. Zumindest für das Fold, jener des Mate X wird wohl sogar um die 2.500 Euro liegen. Stolze Preise für vermutlich äußerst prototypische Geräte (wie viele Biegungen hält das Display aus? Etc.)
  2. Die Software: Denn Android ist nicht gerade berühmt für tabletoptimierte Apps, von neuen faltbaren UIs ganz zu schweigen.

Wie dem auch sein, spannend ist diese Entwicklung allemal, die zudem auch wieder etwas von dem Schwung und der Begeisterung in den Smartphone-Markt bringt, den ich zuletzt etwas vermisst habe.


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