Navigation überspringen

Test: Panasonic BQ-CC87 – Eneloop-USB-Lade­ge­rät & batterie­betriebene Powerbank in einem

4.0 / 5Sterne·15.11.2021·Kommentare:  8Retweets:  0 1

Ich habe nach einer Powerbank gesucht, die man im Notfall mit Batterien betreiben kann. Wirklich breiten Bedarf scheint es an batteriebetriebenen Powerbanks nicht zu geben, entsprechend klein ist auch die Auswahl – eigentlich habe ich mit dem Panasonic BQ-CC87 auch die einzige verfügbare Option gefunden. Streng genommen ist das BQ-CC87 ein Ladegerät für Eneloop-Akkus, bietet aber auch eine Aufladefunktion via USB-Ausgang. Ob sich das Ladegerät unter anderem wegen dieses Features auszahlt, kläre ich im folgenden Test.

Panasonic BQ-CC87-Ladegerät mit 4 grünen LEDs auf einem Tisch.
Panasonic BQ-CC87 in Aktion mit 4 das Laden signalisierenden, grün leuchtenden LEDs.

Von Eneloop-Akkus bin ich bereits seit Jahren ein großer Fan und betreibe z.B. meine Apple Magic Mouse und meine Mad Catz R.A.T. DWS mit solchen Akkus. Daher hätte ich eine Powerbank mit solchen Spezial-Anforderungen auch gar nicht unter dem Eneloop-Branding vermutet.

Hinweis: Dies ist ein unabhängiger, nicht kommerziell ausgerichteter Testbericht basierend auf meinen Erfahrungen. Ich habe das getestete Produkt selbst bezahlt, mir stand weder ein Testmodell oder eine Leihgabe zur Verfügung, noch enthält dieser Artikel Affiliate-Links. Ich stehe zudem in keinerlei Beziehung zum Hersteller und/oder Händler. Mehr zur nicht-kommerziellen Ausrichtung von benedikt.io gibt’s unter Über.

Gestoßen bin ich darauf nur aus Zufall: Denn das Besondere am BQ-CC87 ist nämlich, dass die Aufladefunktion nicht nur mit Eneloop-Akkus funktioniert, sondern auch mit herkömmlichen Batterien. Oder genauer: Das Aufladen von Akkus im Ladegerät klappt nur mit Eneloop- bzw. NiMH-Akkus, aber die Stromabgabe von eingelegten Batterien an ein aufzuladendes Gerät via USB klappt auch mit nicht wiederaufladbaren Batterien.

Auf einen Blick

  • + Powerbankfkt. auch mit Batterien
  • + Gute Ladeleistung für NiMH-Akkus
  • + Aussagekräfte LEDs
  • - Hohe Verluste bei Powerbankfkt.
  • - Billige Verarbeitung
  • - Micro-USB

Verpackung und Inhalt

Das Panasonic BQ-CC87 kommt in einer dieser billig wirkenden, elastischen, transparenten Kunststoffschachteln, welche zudem nicht versiegelt ist. Mit ca. 30 Euro handelt es sich dabei zwar vielleicht nicht um ein Luxusprodukt, aber selbst Marken wie Anker schaffen hier zu ähnlichen Preisen Hochwertigeres und Nachhaltigeres. Apropos Preis: Ich habe übersehen, dass Amazon das BQ-CC87 einmal mit 4 (weißen) Eneloop-Akkus anbietet und einmal ohne – bei einem Preisunterschied von 77 Cent und ohne auf das andere Angebot hinzuweisen, ein ganz schöner Nepp wie ich finde. Inkludiert ist neben dem USB-Ladegerät ein altmodisches USB-A-auf-Micro-USB-Kabel.

Micro-USB-Ein- und USB-Ausgang

Zunächst sollte man erwähnen, dass das BQ-CC87 kein klassisches Ladegerät für die Wandsteckdose ist, sondern eines, das mit USB betrieben wird. Dafür braucht man auch das Micro-USB-Kabel, denn das Ladegerät hat einen Micro-USB-Eingang und einen USB-A-Ausgang. Wann es genau erschienen ist, um diese Eigenschaft evtl. etwas kritischer zu bewerten kann ich nicht sagen, meines hat jedenfalls ein Produktionsdatum von 2019.

Billige Verarbeitung

Die Verarbeitung ist eher zweckmäßig und folglich durchschnittlich: Billiger, glänzender Kunststoff und ein Plastikcover zum Aufschieben in Milchglasoptik, letzteres eher wackelig und ohne klare Einrastpunkte – ein eher liebloses Begleitprodukt zum eigentlichen Eneloop-Star, nämlich den Akkus selbst. Immerhin gibt es aber nicht nur eine LED pro Akku-Schacht, sondern sogar mehrfarbige inkl. verschiedener Blinkeffekte (dazu gleich mehr).

Vielfältige Lademöglichkeiten, gute Leistung

Apropos, aufgeladen werden können darin bis zu 4 AA- oder AAA-Akkus und das in (fast) beliebiger Anzahl und Kombination. Ich betone das, weil ich mir mit dem ebenfalls von Panasonic angebotenen BQ-CC61 einen ziemlichen Fehlkauf geleistet habe – doch dazu vielleicht in einem späteren Post mehr. Die Ladezeit reicht dabei von 1½ Stunden für einen AAA-Akku mit 500 mAh bis zu 6 Stunden für vier AA-Akkus mit je 2550 mAh Kapazität. Es gibt zwar Panasonic-Ladegeräte für Wandsteckdosen (wie z.B. das BQ-CC55), die letzteres auch in 4 Stunden schaffen, für ein an einem USB-Port hängendes Ladegerät kommt mir das aber ok vor.

Test: Aufladen von 4 Eneloop AA-Akkus

Setzt man leere Akkus ein erfolgt der Check mit einem »Knight Rider«-Blinkeffekt (frevelhafterweise in der Farbe Grün), beim Laden signalisiert ein rotes Dauerleuchten einen Akkustand von unter 20 %, der Wechsel auf Gelb reicht dann bis 80 %, ab dann leuchten die LEDs grün und schalten sich bei 100 % ab. In einem ersten Test stimmen die Angaben von Panasonic auch punktgenau: 4 leere (weiße) Eneloop-Akkus mit einer Kapazität von je 1900 mAh wechselten nach ca. 20 Minuten von rot auf gelb, nach ca. 3 Stunden alle vier innerhalb weniger Minuten auf grün und nach einer weiteren Stunde und 15 Minuten signalisierte die Abschaltung, dass die Akkus vollständig geladen sind: 4½ Stunden, genau so steht es auch in der Ladetabelle der beigelegten Anleitung. Während des Ladevorgangs wird das BQ-CC87 übrigens leicht überdurchschnittlich warm, aber nichts außerhalb der Norm.

Beim Aufladen lautet mein Fazit also: Ja, das passt, vor allem für ein Tischladegerät, das man z.B. mit seinem Laptop betreiben möchte.

Alleinstellungsmerkmal: Aufladen anderer Geräte mit Batterien

Kommen wir nun aber zum interessanteren Feature, nämlich dem Aufladen von anderen Geräten, wie z.B. einem iPhone. Warum man das überhaupt möchte bzw. warum das sinnvoll sein kann, hab ich in meinem ürsprünglichen Recherche-Artikel beschrieben.

Panasonic BQ-CC87-Ladegerät-Oberseite mit Micro-USB-Ein- und USB-A-Ausgang.
Micro-USB-Eingang fürs Akkuladen, USB-A-Ausgang zum Laden externer Geräte.

Wie eingangs erwähnt funktioniert das beim BQ-CC87 nicht nur mit Eneloop-Akkus sondern auch mit herkömmlichen Batterien. Während in der Amazon-Produktbeschreibung zwar konkret von Alkaline- bzw. Alkali-Batterien die Rede ist, gibt die Anleitung schlicht »Trockenbatterien« an. Damit sollten also auch »modernere« Lithium-Eisensulfid-Battieren (z.B. »Energizer Lithium«) funktionieren. Deren Vorteil gegenüber Alkali-Batterien: Sie weisen pro Jahr statt den üblichen 6 % nur 1–2 % Entladung auf.

Wie funktioniert’s? Man setzt die 4 Batterien ein, verbindet das zu ladende Gerät mittels USB-Kabel und drückt die »Push DC Out«-Taste, dann beginnt der Ladevorgang.

Test: iPhone X mit 4 AA-Batterien aufladen

Getestet habe ich das Laden meines iPhone X bei einem Akkustand von rund 10 % mit 4 Batterien von Duracell (konkret Duracell Ultra). Dazu gleich eine wichtige Anmerkung: Die Aufladefunktion klappt nur mit 4 eingelegten Batterien oder Akkus. Es kann sich dabei um 4 AAA- oder 4 AA-Batterien handeln, mischen geht nicht und weniger dürfen es auch nicht sein.

Das Ergebnis ist leider ernüchternd: Nach ungefähr zwei Stunden habe ich festgestellt, dass die Batterien zwar leer, das iPhone aber nur zu ca. 60 % geladen war. Vermutlich war dieser Stand schon vor den zwei Stunden erreicht (hatte aber nicht so bald damit gerechnet und folglich nicht rechtzeitig drauf geachtet). Mit 4 Eneloop-Akkus (mit je einer Kapazität von 1900 mAh) sah das Ergebnis ähnlich aus (da waren die 50 % zusätzliche Ladung nach ca. 90 Minuten erreicht).

Update: Die Verluste sind darauf zurückzuführen, dass die 1,2 Volt Spannung der Batterien auf die 3,81 Volt des iPhone-Akkus hochtransformiert werden müssen – vielen Dank an Leser Sascha für den Hinweis!

Die Angaben am Ladegerät selbst sind dabei übrigens recht verwirrend: Denn während als Ausgangsleistung 5 V mit 1 A Spannung angegeben werden, befindet sich gleich darunter die Angabe 1,5 V mit 0,5 A mal 4 AA-Batterien. Schnell ist das Laden somit zwar nicht, für eine Notlösung aber in Ordnung.

Das klingt jedenfalls nicht besonders effizient, denn wenn man von einer Grundkapazität von 2000 mAh bei einer Trockenbatterie ausgeht und davon sogar 4 Stück benötigt, der Akku des iPhone X aber nur 2700 mAh Kapazität aufweist, dann sind die Verluste beim Laden schon sehr hoch. Zieht man aber in Betracht, dass man so notfalls seinem iPhone ohne Strom 50 % zusätzliche Akkuladung verpassen kann und es de facto keine Alternativen gibt, ist das BQ-CC87 eigentlich gar nicht so schlecht.

Keine Alternativen?

Apropos, gibt es wirklich keine Alternativen? Powerbanks mit Batterien scheinen aktuell nicht von großem Interesse zu sein (was in Anbetracht der Ladeleistung auch nicht verwundert), aber laut Panasonics Eneloop-History-Seite war das schon mal ein Ding und lief Mitte der 2000er bei Panasonic selbst unter dem Namen »Eneloop Mobile Booster«. Auch von Varta gab es vor einigen Jahren mit dem 2-in-1 Powerpack & Charger ein vergleichbares Gerät. Zudem findet man auf Amazon einige Noname-Geräte um unter 10 Euro, die aber teilweise nicht lieferbar und auch nicht gerade vertrauenserweckend wirken (freue mich aber über diesbezügliche Erfahrungsberichte in den Kommentaren).

Fazit

Mit dem Panasonic BQ-CC87 erhält man ein solides USB-Ladegerät, mit dem man seine Eneloop-Akkus relativ schnell z.B. via Laptop aufladen kann. Die Ladefunktion für andere USB-Geräte besticht durch die Möglichkeit, auch herkömmliche Alkali- bzw. Trockenbatterien verwenden zu können. Die Ladeleistung ist dabei zwar eher unterdurchschnittlich, genau so wie die Verarbeitung des Geräts selbst, mangels Alternativen kann man das BQ-CC87 (vor allem, wenn man die Option inklusive 4 Eneloop-Akkus wählt, ähem) aber durchaus empfehlen.

★★★★☆


Neueste Tests

Schlagwörter

· · · · · ·


8 Kommentare

Hier (8) · Twitter (0) · Facebook (0)

#1 von Jo am 15.4.2022, 18:25 Uhr

Gp Powerbank mit Batterien, wie Panasonic

https://www.amazon.de/GP-Battery-ReCyko-Ladeger%C3%A4t-Charge/dp/B07FN5JSDD/

#2 von Benedikt am 19.4.2022, 9:25 Uhr

Hi Jo, vielen Dank für den Tipp – da findet man dann über die ähnlichen Produkte sogar gleich ein paar weitere Alternativen. Hast du die GP Powerbank bzw. bist du damit zufrieden?

#3 von Jo am 20.4.2022, 15:13 Uhr

Ich habe sie mir, aus gleichen Gründen wie Sie, gleich zwei Mal gekauft. Ein Mal alle meine Batterien erfolgreich aufgeladen. Mehr kann ich nicht sagen.
Also Danke für Ihre Antwort, das hatte ich natürlich vergessen zu schreiben!

Ansonsten fällt, für wenig Geld, in diese Kategorie noch, wenn es Sie interessiert:

https://www.amazon.de/Anker-PowerPort-Ladeger%C3%A4t-2-Port-Solarladeger%C3%A4t/dp/B012VQMGCA
(50 Euro damals)
Dazu noch eine Powerbank. Wie: https://www.amazon.de/Intenso-Powerbank-externes-Ladeger%C3%A4t-Technologie-silber/dp/B01N6JFPC5/

Billige Pflaster, Desinfektionsspray gegen Wunden, Bepanthen, Seife, Latex Gummi Handschuhe vom Aldi

Dab+ Solar Radio. Guter Klang. Läuft andauernd überall zum Mitnehmen in der Wohnung
https://www.amazon.de/TechniSat-TechniRadio-Kopfh%C3%B6reranschluss-Solarpanel-spritzwassergesch%C3%BCtzt/dp/B07Z5985G8

Oder Weltempfänger Solar-/Kurbelradio Degen 13/ Muse
24 bis 33 Euro
Es reicht tatsächlich Sonne zum Radio hören. Toll!
https://www.amazon.de/Kurbelradio-Tragbares-Eingebaute-Wiederaufladbare-Powerbank/dp/B09JSBCTX3

Wasserfilter
https://www.amazon.de/Sawyer-SP2129-Micro-Squeeze-Wasserfilter/dp/B07HBMC32Y
Testsieger bei: https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/rund-um-die-ausr%C3%BCstung/test-und-erfahrungsberichte/outdoork%C3%BCche-t%C3%B6pfe-kocher-nahrungsmittel-%E2%80%A6-ab/98367-labortest-wasserfilter

Holzvergaser:
https://www.amazon.de/Edelstahl-Campingkocher-Holzvergaser-Winddicht-Backpacking/dp/B08Q7ZXJNT/
Kochen ohne Strom.
Das kleine S Modell für 35 Euro.
Nachbau der Solo Stove.
Funktioniert sehr schön.
Im Baumarkt muss nur ein Metall Rost Gitter gekauft werden. Der Korb ist zu grob für Äste oder Holzpellets.
Feue machen mit Ligth my fire Magnesium Feuerstab oder usb Lichtbogen Feuerzeug
Wärmflasche vom Discounter Angebot für 5 Euro.

Als Taschenlampe für immer dabei kann ich empfehlen:
Sofirn sc21 (Amazon)
Kürzer als ein Feuerzeug, aber etwas dicker (da runder).
1000 Lumen kurzzeitig, richtig hell wie die große vom Aldi für 20 Euro.
Auch die normal höchste Stufe fast gleich hell.
Immer dabei, verschwindet in jeder Taschen. Toll!
Oder ins Auto.
Oder das hier ins Auto: Kurbeltaschenlampe, recht hell, sehr zufrieden: https://www.amazon.de/Lunartec-Taschenlampe-Kurbel-Dynamo-LED-Taschenlampe-ladbar/dp/B072C8J6PW

Natürlich noch die Sofirn Lt1 Laterne, 800 Lunen
Und für viele Taschenlampen gibt es noch Diffusor zu kaufen.

Der Holzvergaser rußt Töpfe unwiederbringlich voll. Daher kaufen: https://www.amazon.de/Semptec-Urban-Survival-Technology-Edelstahl-Camping-Kochgeschirr-Set/dp/B079WWMK1T
Oder natürlich im Discounter das jährliche Angebot an Töpfen.

Für 20 Euro kann ich diese beiden Stirnlampen empfehlen. Sehr hell. Akku scheint seit Herbst die Spannung zu halten.
https://www.amazon.de/dp/B07PF5VCMH
https://www.amazon.de/dp/B0969ZQ7XB

Ansonsten noch 4 Reis Packungen und Nudel Packungen auf Vorrat und Sie haben Ruhe vor den täglichen Horror Meldungen.

Für grob überschlagen unter 200 Euro.

Monsun in der Eifel, Setzt in Belgien fast Atomkraftwerk unter Wasser wie in Fukushima, Krieg in Europa zwei Flugstunden entfernt, Pandemie, Corona Leugner, Hamsterkäufe,… Wer hätte das gedacht!
In der Eifel wurde einfach 10 Tage Vorrat vorausgesetzt, wäre ja offiziell empfohlen.
Als wegen Omikron angekündigt wurde dass evtl Strom und Wasser ausfallen würde gesagt es hätte doch jeder Wasserkisten im Keller und eine Powerbank.

In Deutschland wird vom Bundesamt für Katastrophenschutz empfohlen:

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/ratgeber-notfallvorsorge.pdf

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Tipps-Notsituationen/Stromausfall/stromausfall_node.html

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Fuer-alle-Faelle-vorbereitet/Kampagne-Bevorratung/kampagne-bevorraten_node.html

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Notgepaeck/notgepaeck_node.html

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Fuer-alle-Faelle-vorbereitet/Kampagne-Notgepaeck-Dokumentensicherung/kampagne-notgepaeck_node.html

#4 von Benedikt am 1.5.2022, 15:13 Uhr

Spät aber doch noch vielen Dank für die Liste, da sind ja einige interessante Sachen dabei, die ich noch nicht in unserer Blackout-Box habe.

#5 von Jo am 6.5.2022, 1:11 Uhr

Ich muss bitte noch ergänzen, das wird Sie interessieren (vielleicht editieren Sie meinen vorherigen Beitrag und fügen dies an):

Zum Messen der Spannung beim Aufladen über den usb Anschluss: usb Volt/Ampere Messgerät, sehr zufrieden, gegen Überladen von Geräten, Überprüfen der Kapazität der Powerbank, Messen wie viel geladen wurde (Abschätzen der verbleibenden Ladedauer), Überprüfen der Solarzelle:
https://www.amazon.de/ARCELI-LCD-Hintergrundbeleuchtung-LCD-Digitalanzeige-USB-Amperemeter-Ladekapazit%C3%A4t/dp/B07TVH76N5/

Das Technisat Solarradio bestellt man besser direkt über Technisat statt beim unsympathischen Amazon. Mit jeder Bestellung kommt ein 10 Euro Gutschein (60 Euro Mindestbestellmenge) zur Kundenbindung.
Ebenfalls sehr empfehlen kann ich das Technisat Viola Bt1 dab+ Radio das gleichzeitig ein Bluetooth Lautsprecher ist. Außerdem ein Ersatz falls das Erstgerät ausfällt. Radios (Informationen) sind wichtig.
Zur Zeit im Angebot: 49 Euro
Der Klang ist erstaunlich, bin beeindruckt, auch wenn der Preis Grenzen setzt.
https://www.technisat.com/de_DE/VIOLA-BT-1/352-10775-23289/
https://www.technishop.de/viola-bt-1-schwarz-grau.html
Es ist identisch mit dem Technisat »Digitalradio bt1«, nur eine andere Farbe, letzteres ist schwarz (nicht empfehlenswert, die gummierte Oberfläche zieht Staub an).
Die nützliche zusätzliche Digitalradio Funktion schlägt die Konkurrenz der Anker Bluetooth Lautsprecher.
Halb so teuer wie die Konkurrenz von Jbl.

Ebenfalls von Technisat kann ich die ffp2 Masken empfehlen, sind in Verbindung mit einem Maskenhaken luftdicht
https://www.technishop.de/technimask-ffp2-20-stuck-4-polybeutel-mit-je-5-stuck-weiss.html?sku=0020/2831
https://www.technishop.de/maskenhaken-1-stuck-weiss.html

Zum Aufladen der usb Geräte:
https://www.technishop.de/usb-netzteil-zu-digitradio-1-im-blister-schwarz.html

Als Camping Laterne sehr zu empfehlen:
https://www.amazon.de/Ledlenser-ML6-Connect-Powerbankfunktion-Rotlichtfunktion/dp/B08FBFKHCC
Besitze ich, sehr zufrieden, sehr hell, sehr hochwertig, ein Highlight ist die Fernbedienung und das programmieren über die Smartphone App. Lohnt den Aufpreis gegenüber der Variante ohne. Angeblich laut Rezensionen kann außerdem nur diese beim Ausschalten die letzte Lichtfarbe speichern, die andere startet immer mit weiß (statt rotes Licht) und zerstört damit die Nachtsicht.
Wichtig: Die warme Lichtfarbe bestellen.
Amazon 80 Euro (Preis schwankt täglich)

Oder in klein (warme Lichtfarbe nehmen!):
https://www.amazon.de/Unbekannt-502053-Ledlenser-ML4-Window/dp/B08FBFPVRT/

Die erwähnten Sofirm Laterne Lt1 und Lt1s besitze ich nicht. Die Ledlenser reicht.

Bei dem grünen Degen Solar Radio Weltempfänger reicht tatsächlich Sonnenlicht (oder Kurbeln) und das Radio läuft (Akku ist ausgesteckt). Klang Qualität gut. Wirklich empfehlenswert.

Die Kurbel Taschenlampe ist leider zur Zeit nicht verfügbar. Bin sehr zufrieden, sehr hell. Gehört in jedes Auto!

Der Wasserfilter muss unbedingt bei einem vom Hersteller autorisierten Händler gekauft werden, es sind angeblich viele Fälschungen in Umlauf.
Die Preise sind den Umständen geschuldet stark gestiegen. Meiner kostete vor 2 Jahren noch 34 Euro. Sie werden auch wieder fallen. Der Filter ist damit Preis-Leistungs-Sieger. In dem verlinkten Test kosteten gleichwertige das zehnfache! 34 Euro kann man verschmerzen und damit Wasser aus Flüssen in Gebirgen trinken ohne danach eine Woche im Krankenhaus zu liegen weil überspitzt gesagt 3 Flusskilometer höher der verendete Hirsch im Bach liegt…
Dieser Wasserfilter lässt sich außerdem auf jede normale Flasche aufschrauben!
Auf Amazon wetteifern die Rezensionen wer das widerlichste Wasser getrunken hat ohne krank zu werden… Bäche gefüllt mit Kot von Wildtieren usw..

Eventuell gegen Chemie usw noch ein Kohlefilter danach wie:
https://www.amazon.de/Katadyn-Erwachsene-Aktivkohle-Flaschenadapter-Schwarz/dp/B07FTZBKMR/

Sämtliche genannten Geräte sind über usb aufladbar (und damit über Powerbank oder die Anker Solarzelle), auch das usb Lichtbogen Feuerzeug. Mit dem USB Batterien Powerbank Ladegerät lassen sich mit der Solarzelle alle batteriebetrieben Geräte betreiben.

Empfehlen kann ich noch zu Braun Rasierern das Aufladekabel über usb. Damit wäre das auch erledigt.
https://www.amazon.de/AIEVE-Ladekabel-Stromkabel-Ersatzkabel-Elektrorasierer/dp/B07ZFR2KTC/

Zum Besseren benutzen des Smartphones empfehle ich:
https://www.amazon.de/Docking-2016-2021-Displayport-Ethernet-Kartenleser-12-2-station/dp/B09N3N3W44/
Außerdem lassen sich damit usb Geräte Aufladen (der Rasierer geht bspw nur mit dem Smartphone. - Stromstärke/ Spannung?) und Tastatur, Maus und Usb-sticks anschließen (Musiksammlung usw).

Holzvergaser (Solo Stove) würde ich gegen Gas vorziehen. Spaß-Faktor und kein endlicher Rohstoff. Anstatt den Keller mit Gaskartuschen vollzustellen die nicht lange halten (außerdem Gefahr?) reicht ein Sack Holzpellets (3 Euro für 5 Kilogramm) und das normale Holz für den Kamin. Verbrennt übrigens rauchfrei! Kein Gestank in der Kleidung.
Für Wärmen billige Wärmflaschen für 5 Euro im jährlichen Discounter Angebot, für das Heizen des Zimmers gefüllte Plastikflaschen (Deckel geschlossen gegen Luftfeuchtigkeit).
Eventuell alter Kessel nehmen, oder: https://www.amazon.de/basics-Fl%C3%B6tenkessel-ES-sat-5l/dp/B004GBX4TI/

Die Stirnlampen sind sehr praktisch. 20 bzw 25 Euro damals gezahlt, keiner braucht mehr. Licht und man hat beide Hände frei. Kann im September auch um 20 Uhr noch in dem Garten.

Das sind aber alles keine Prepper Dinge sondern eine Camping Ausrüstung. Wandern im Gebirge ohne Wasser mitschleppen zu müssen, Kanu fahren in Schweden usw..
Für Vorrat (nicht asoziales Preppern oder Horten) reichen zusätzlich 4 Packungen Reis und Nudeln usw.. und dann rotieren wie seit Jahren immer wieder offiziell empfohlen.

Siehe die verlinkten Dokumente und Empfehlungen des Bbk.

Ich habe das alles auf die Schnelle mit dem Smartphone geschrieben und bitte Fehler zu entschuldigen. Ein Probelesen ist auch kaum möglich. Das Wesentliche ist lesbar. Und entschuldige, dass ich dich Gesiezt habe.

Das sind auch alles Dinge die ich im Alltag benutze. Die Radios laufen in allen Zimmern usw..
Verschwenden Sie kein Geld. Es ist dich wahrscheinlich dass Morgen so ist wie heute, so wie es immer gewesen ist.

Was ist in Ihrer »Blackout Box«?

#6 von Benedikt am 18.5.2022, 13:56 Uhr

Vielen Dank für deine Ergänzungen, Jo! Bzgl. per du oder per Sie, wie du möchtest, da richte ich mich immer nach den Kommentatoren.

Meine Blackout-Box ist noch recht einfach gehalten und richtet sich nach der Empfehlung des österreichischen Zivilschutzverbandes: Also hauptsächlich lang haltbare Nahrung (z.B. Dosenbrot) und Wasser für 14 Tage (wobei der Trinkwasservorrat natürlich nicht in die Box passt 😄). Zudem wie oben angemerkt Batterien (unter anderem auch Lithium-Eisensulfid mit weniger Entladung/Jahr), UKW-Radio, Gaskocher + Kartuschen (wobei sich hier natürlich die Frage nach der Haltbarkeit stellt), gusseisener Topf für offenes Feuer. Auch Konserven, wobei ich hier die Haltbarkeit von z.B. Dosen-Gulasch mit knapp 2 Jahren nicht ideal finde.

Bin aber mehr oder weniger ständig am Tüfteln bzw. Überlegen, was noch gut wäre – insofern sind Tipps jederzeit willkommen!

#7 von Sascha am 24.7.2022, 14:35 Uhr

Beim Laden des iPhones hattest Du die Spannung der Akkus nicht berücksichtigt. Die Eneloop Akkus haben irgendwas um die 1,3 Volt, wogegen ein iPhone Akku z.B. 3,8V hat. Die Powerbank muss also die Spannung hochtransformieren. Das erklärt dann den größten Teil der »Verluste«. Die Energiedichte von Eneloop ist aber wohl nicht so hoch wie bei modernen LiPo Akkus, darum hat man in der Tat mehr Gewicht dabei.
Für den Notfall würde ich entweder eine Powerbank mitnehmen, die man eh immer dabei hat und die verlässlich ist, oder eben die Powerbank von Panasonic im Rucksack lagern. Die sollte dann nach Jahren noch funktionieren.

#8 von Benedikt am 25.7.2022, 21:50 Uhr

Vielen Dank für den Hinweis, Sascha! Daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht: Habe nachgesehen und die Eneloop-Akkus haben 1,2 Volt, der des iPhone X’ 3,81 Volt. Getestet habe ich damals allerdings sogar mit Durcall-Ultra-Batterien (mit den klassischen 1,5 Volt) – aber unterm Strich vermutlich auch schon egal.

Im täglichen Gebrauch würde ich auch eine Powerbank bevorzugen, zum Verstauen in der Blackout-Box aufgrund der Entladung aus meiner Sicht aber nicht ideal. Dafür habe ich neben dem Panasonic-Ladegerät eine Schachtel Energizer Lithium (Lithium-Eisensulfid) gelagert, die pro Jahr nur 1 bis 2 Prozent Entladung aufweisen sollen (aber ja, auch hier müsste man natürlich regelmäßig kontrollieren).

Kommentieren

Am liebsten hier, gerne aber auch auf Twitter und Facebook.
Ich freue mich über jeden Kommentar und antworte gern innerhalb von 24 Stunden.

 
Panasonic BQ-CC87 https://benedikt.io/media/18443/panasonic-bq-cc87-eneloop.jpg