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Children of Men

★★★★★·17.11.2006·Kommentare:  5

Alfonso Cuarón, Regisseur des bisher besten Harry Potters, präsentiert uns mit »Children of Men« eine beklemmende Zukunftsvision. Dabei fällt es am Anfang sogar schwer der Handlung zu folgen, weil man von den ganzen interessanten Details des Jahres 2027 abgelenkt wird.

Das Leben in der Zukunft ist beschissen. Seit 18 Jahren ist es der Menschheit unmöglich sich fortzupflanzen und die Zivilisation ist dabei zusammenzubrechen. Inmitten dieser trost- und farblosen Welt fällt dem desillusionierten und innerlich zerstörten Londoner Theo (Clive Owen) eine hoffnungsvolle Aufgabe zu …

Die Geschichte ist nicht nur interessant, sondern auch durchgehend spannend. Zudem enthält »Children of Men« sehr gut umgesetzte Action-Sequenzen, die glücklicherweise mit Bedacht eingesetzt wurden und den Film nicht dominieren. Die Atmosphäre ist gelungen düster und macht Alfonso Cuaróns neuestes Werk zusammen mit dem ausgebrannten Hauptcharakter Theo zu einer Melancholiesitzung, die man keinesfalls verpassen sollte.

hervorragend »beschissen« 5 von 5 Sternen


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5 Kommentare

#1 von Funkmaster am 17.11.2006, 17:37 Uhr

Da kann ich dir nur zustimmen. Der Film ist wirklich gelungen und das eben wegen der faszinierenden Details. Hat mich wirklich beeindruckt.

#2 von manolo am 17.11.2006, 21:25 Uhr

Der Film steht auf meiner Liste z.Zt. ganz oben, muss ich unbedingt sehen.

Das Design deines Blogs gefällt mir wirklich sehr gut, kompliment 🙂

Beste Grüße

#3 von Benedikt am 17.11.2006, 22:13 Uhr

Funkmaster, schön, dass er dir auch gefallen hat – ein Film dieser Qualität war schon längst überfällig.

manolo, auf keinen Fall entgehen lassen! Ich bin schon am Überlegen, ob ich ihn mir ein zweites Mal, eventuell auf Englisch, anschauen soll (Funkmaster?). BTW, danke fürs Design-Kompliment!

#4 von Pietropizzi am 18.11.2006, 10:30 Uhr

Ich kann mich deiner »5-Sterne-Kritik« nur anschließen. Ich hab den Film zusammen mit Funkmaster gesehen und wir kamen beide sehr beeindruckt aus dem Kinosaal. Diese bedrückende Stimmung, die (gott sei dank) nicht einmal durch »bunte« Actionsequenzen und Explosionen unterborchen wurde, gab eine beängstigende Vorschau auf eine etwas überzeichnete, aber doch tendenziell mögliche Zukunft.

Das London des Jahres 2027 ist eine stark heruntergekommene, graue Version der heutigen Metropole, in der das einzig bunte die »bewegten« Werbeplakate sind (Werbung und Marketing wird es als Berufszweig also auch noch kurz vor dem Weltuntergang geben). Die vielen kleinen Details machen den Film durchaus »wieder-sehenswert«.

Nicht ganz einleuchtend waren für mich die Selbstmordkapseln und warum sie überhaupt verteilt wurden, das hat den Gesamteindruck aber wirklich nicht gestört.

#5 von ChristophL am 20.11.2006, 2:08 Uhr

Ich habe den Film auch gesehen, war ziemlich beeindruckt, das Ende war vielleicht etwas pathetisch, störte den Gesamteindruck aber kaum.
Absolut gelungen waren die Bilder und auch die Vielschichtigkeit der Handlung, bin da ganz eurer Meinung.

Und ich hätte nie gedacht, dass ein Renault Avantime zu einem Filmautritt kommt (wenn auch in geänderter Form)! Genauso wie ein Multipla…


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