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Prince of Persia: Der Sand der Zeit

★★★☆☆·29.6.2010·Kommentare:  0

Die Verfilmung des populären Computerspiels – wenn auch nicht seines kultigen Jump-&-Run-Originals aus den späten 80ern, sondern einer seiner zahlreichen 3D-Fortsetzungen – mit Jerry Bruckheimer als Produzenten und Mike Newell als zumindest erfahrenem Regisseur birgt Potenzial. Was unterm Strich dabei herausgekommen ist, enttäuscht aber.

Gleich vorweg, schlecht ist »Prince of Persia: Der Sand der Zeit«1 nicht. Wer sich den Einheitsbrei aus familientauglicher Action, wenig inspirierter Erzählweise, zwanghaft platzierten »Breakout«-Charaktern, eines etwas flachen Helden und einer romantisch gedachten, aber nicht einmal ansatzweise prickelnden Beziehung von eben diesem zum weiblichen Gegenpart antun will, bekommt genau das: Sehr leicht verdauliches Popcorn-Kino ohne herausragenden Momente oder Ideen.

Immerhin ist die technische Ausführung in Ordnung und Ben Kingsleys Darbietung weiß zu gefallen. Es beschleicht einen aber doch das Gefühl, dass dieser Film nicht unter dem Disney-Label vertrieben und um die Hälfte weniger produziert, wesentlich mehr hätte bieten können. Und um ehrlich zu sein, dass artverwandte »Kampf der Titanen« hat vielleicht den schlechteren Ruf, bietet mit der packenderen Action aber zumindest einen hervorstechenden Aspekt und ist immerhin zehn Minuten kürzer.

Nicht wirklich überzeugend – 3/5


  1. Wittert hier aufgrund des Subtitels noch jemand Trilogie-Gelüste a la »Fluch der Karibik«? Diesmal waren die Übersetzer wenigstens vorsichtiger.

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