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Retro-Kritik: »Michael Clayton« (2007)

Spoilerfrei·4.0 / 5Sterne·22.9.2022·Kommentare:  0

»Michael Clayton«, 2007 erschienen, ist einer dieser Filme der mir über die Jahre immer wieder auf diversen Streaming-Plattformen untergekommen ist, den ich mir aber erst kürzlich angesehen habe – genau wie »Im Tal von Elah«. Dabei empfand ich die Machart dieser beiden Filme, obwohl sie inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, als sehr ähnlich.

Als Rahmenhandlung dient hier der Prozess gegen einen Chemiekonzern, dessen Dünger-Produkt Krebs verursacht. Es ist aber kein Gerichts- oder Recherche-Thriller im herkömmlichen Sinn (wie z.B. »Vergiftete Wahrheit« oder »Spotlight«), sondern – und daher auch die Ähnlichkeit mit »Im Tal von Elah« – ein Mix aus verschiedenen Themen. Denn erzählt wird »Michael Clayton« aus der Sicht von eben jenem (George Clooney), der als »Ausputzer« für eine Anwaltskanzlei Probleme beseitigt. In dem Fall sogar aus den eigenen Reihen, denn Arthur Edens (Tom Wilkinson), seit 6 Jahren in der Kanzlei für den Dünger-Hersteller in federführender Position tätig, droht die Seiten zu wechseln. Das ruft wiederum Karen Crowder (Tilda Swinton), Chefanwältin des beklagten Konzerns auf den Plan, die vom Strudel der Ereignisse mitgerissen wird und vor immer weniger Gegenmaßnahmen zurückschreckt.

Wie bei »Im Tal von Elah« gilt auch hier: Klingt wenig fokussiert und fad, ist es aber nicht. Man folgt als Zuschauer Michael Clayton, der hier auch recht prominent mit privaten Problemen kämpfen muss. Der Versuch, mit einem Restaurant ein zweites Standbein aufzubauen ist gescheitert, u.a. auch wegen seins unzuverlässigen Bruders, er hat Schulden und ist spielsüchtig.

Unterm Strich ein interessantes, kurzweiliges Drama mit Thriller-Anleihen.

★★★★☆

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