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Synology DS223 vor­ge­stellt – alle Specs & Un­ter­schiede zur DS220+

12.1.2023·Kommentare:  4Retweets:  0 1

Die Gerüchteküche bezüglich des Release-Datums der Synology DS223 (das DS steht dabei für DiskStation) brodelte ja schon länger und auch ich habe mich kürzlich gefragt, ob man noch die DS220+ kaufen oder lieber auf die DS223 warten sollte. Jetzt hat Synology mit der DS223 den Nachfolger vorgestellt – zumindest mehr oder weniger, da ohne »+« am Ende, siehe auch Update. Die Änderungen, sowie die Unterschiede zur DS220+ nachfolgend im Detail.

Bezüglich Veröffentlichung: Die ursprüngliche Meldung bezieht sich auf das Release in Taiwan, wie der entsprechende Artikel auf nascompares.com meldet. Eine Pressemitteilung seitens Synology, z.B. für Verfügbarkeit und Preise in Europa, scheint es aktuell noch nicht zu geben – und reiche ich ggf. an dieser Stelle nach. Update: Die malaysische Produktseite ist mittlerweile verfügbar (in Englisch).

Update: Leser Stefan hat mich in den Kommentaren darauf hingewiesen (danke!), dass die DS223 strenggenommen der Nachfolger der DS218 ist. Die Vergleiche und Unterschiede mit der DS220+ sind natürlich trotzdem gültig.

Damit gleich zu den Unterschieden:

ARM statt Intel, mehr Kerne

Statt eines Intel Celeron J4025, wie noch bei der DS220+, werkelt in der DS223 mit dem Realtek RTD1619B nun ein ARM-Prozessor. Benchmarks zu letzterem sind noch rar, er bietet gegenüber dem J4025 nun aber vier Kerne (statt zwei), die jeweils mit 1,7 GHz getaktet sind. Hardwareverschlüsselung ist ebenfalls wieder mit an Bord (konnte aber die DS220+ auch schon).

Erneut nur 2 GB Ram

Ab Werk sind – wie bei der DS220+ – 2 GB DDR4 Ram installiert, die Angabe zur Erweiterungmöglichkeit durch die/den User:in fehlt bei der DS223 allerdings. Ich hoffe aber stark, dass das wie bei der DS220+ der Fall sein wird (und reiche an dieser Stelle ggf. Updates nach). Update: Da das ein »Plus«-Feature sein dürfte, ist der Ram vermutlich nicht erweiterbar (danke, Stefan für den Input!)

Gleiches Gehäuse, einen Hauch leichter

Auf den ersten Blick sehen die Gehäuse der DS223 und des Vorgängers DS220+ genau gleich aus (und sind, anhand der Modellbezeichnung selbstredend, jeweils ein 2-Bay-System). Wenn man aber genau hinsieht, entdeckt man einige Unterschiede:

Wieder »nur« GBit-LAN, dafür mehr USB-Ports (und etwas leiser)

Größere (und leider nicht nur erfreuliche) Änderungen gibt es bei den Anschlüssen:

Die genauen Spezifikationen der DS220+ findet man auch bei Synology, jene der DS223 aktuell bei Caschy auf stadt-bremerhaven.de und auf nascompares.com (dort gibt es übrigens auch Vergleiche zur DS218 und DS218play).

Eure Meinung

Wie sieht ihr das? Habt ihr euch die DS223 in etwa so vorgestellt oder seid ihr enttäuscht und wünscht euch für eine eventuelle DS223+ weitere Upgrades? Über euer Feedback freue ich mich wie immer in den Kommentaren!


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4 Kommentare

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#1 von Stefan am 13.1.2023, 14:23 Uhr

Die DS223 ist nicht der Nachfolger der DS220+ sondern von der DS218.
Die »Plus-Reihe« ist eine eigenständige Reihe (so wie auch die »J-Reihe«).

#2 von Benedikt am 13.1.2023, 15:47 Uhr

Hi Stefan, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe das oben vermerkt. Dachte eigentlich, die Plus-Variante wäre im Gegensatz zu »J« und »Play« etc. nur Modellpflege mit ein paar Features mehr – erklärt aber, warum nascompares.com mit der 218er-Reihe vergleicht. Heißt vermutlich auch, dass der RAM tatsächlich nicht upgegradet werden kann, oder?

#3 von Stefan am 17.1.2023, 7:10 Uhr

Ich denke nicht.
Das ist bei der „Value-Serie“ (also Diskstations ohne Zusatz nach der dreistelligen Zahl) sowie bei der „J-Serie“ nicht vorgesehen.

Erst ab der „Plus-Serie“ (laut Synology-Homepage die Serie mit erweiterten … Möglichkeiten) ist das möglich.
Synology-Homepage:
https://www.synology.com/de-de/products?product_line=ds_plus

#4 von Benedikt am 17.1.2023, 8:26 Uhr

Vielen Dank für den Input! Habe den Post oben aktualisiert.

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